29. MAI 2017

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E.on nimmt 180 regelbare Ortsnetztrafos bis Ende 2014 in Betrieb


Bei den E.on-Netzgesellschaften in Deutschland gehen bis zum Jahresende bundesweit 180 neue regelbare Ortsnetztransformatoren (RONT) ans Netz. Rund 60 dieser Transformatoren wurden bereits in Betrieb genommen. Die Umspanner sind mit Technik der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) ausgestattet.

Avacon hat aktuell laut E.on schon 53 der Transformatoren im Einsatz, die Netzgesellschaft Bayernwerk hat sieben RONT installiert und E.dis sechs. Die E.on Hanse plane gerade ihren Bedarf.

Während die RONT im Süden stabile Netze bei weiter steigender Einspeisung von Energie aus Photovoltaikanlagen gewährleisten, erlauben die Trafos in den norddeutschen Netzen die wirtschaftliche Integration von erneuerbarer Energie aus Windkraftanlagen, teilt das Unternehmen weiter mit. Der Anteil der regenerativ erzeugten Energie sei im Gebiet der norddeutschen E.dis sogar dreimal so hoch wie die Spitzenlast in deren Netzen.

Allein in Bayern bringt der regionale Netzbetreiber Bayernwerk in diesem Jahr 60 RONT in seine Netze. »Die Zukunft hat in unserem Netz schon begonnen. Wir transportieren bereits heute über 50 Prozent regenerativen Strom«, so Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks.

»Mit den regelbaren Ortsnetztransformatoren mit MR-Technologie kommt bei uns als erstem Verteilnetzbetreiber in Deutschland flächendeckend Smart-Grid-Technologie zum Einsatz«, so Dr. Thomas König, Mitglied der Geschäftsführung von E.on Deutschland. »Auf diese Weise lassen sich erneuerbare Energien mit deutlich niedrigeren Kosten in die Verteilnetze integrieren.«

Seit 2008 haben E.on und MR gemeinsam Lösungen erprobt. Als Ergebnis umfangreicher Pilotprojekte in den letzten Jahren konnte MR im September 2012 eigenen Angaben zufolge als erstes Unternehmen weltweit eine serienreife Lösung für RONT vorstellen.

Seitdem bietet das Unternehmen ein System bestehend aus Laststufenschalter, Regler und Sensor für das Niederspannungsnetz an, das zusammen mit dem Transformator einen RONT ergibt. Der regelbare Ortsnetztrafo mit der MR-Technologie ist in allen Kompaktstationen einsetzbar, weil es den Ingenieuren gelang, eine Lösung zu entwickeln, die die Abmessungen des Transformators weder in der Breite noch in der Tiefe vergrößert.

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