24. JULI 2016

zurück

kommentieren drucken  

E.on nimmt 180 regelbare Ortsnetztrafos bis Ende 2014 in Betrieb


Bei den E.on-Netzgesellschaften in Deutschland gehen bis zum Jahresende bundesweit 180 neue regelbare Ortsnetztransformatoren (RONT) ans Netz. Rund 60 dieser Transformatoren wurden bereits in Betrieb genommen. Die Umspanner sind mit Technik der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) ausgestattet.

Avacon hat aktuell laut E.on schon 53 der Transformatoren im Einsatz, die Netzgesellschaft Bayernwerk hat sieben RONT installiert und E.dis sechs. Die E.on Hanse plane gerade ihren Bedarf.

Während die RONT im Süden stabile Netze bei weiter steigender Einspeisung von Energie aus Photovoltaikanlagen gewährleisten, erlauben die Trafos in den norddeutschen Netzen die wirtschaftliche Integration von erneuerbarer Energie aus Windkraftanlagen, teilt das Unternehmen weiter mit. Der Anteil der regenerativ erzeugten Energie sei im Gebiet der norddeutschen E.dis sogar dreimal so hoch wie die Spitzenlast in deren Netzen.

Allein in Bayern bringt der regionale Netzbetreiber Bayernwerk in diesem Jahr 60 RONT in seine Netze. »Die Zukunft hat in unserem Netz schon begonnen. Wir transportieren bereits heute über 50 Prozent regenerativen Strom«, so Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks.

»Mit den regelbaren Ortsnetztransformatoren mit MR-Technologie kommt bei uns als erstem Verteilnetzbetreiber in Deutschland flächendeckend Smart-Grid-Technologie zum Einsatz«, so Dr. Thomas König, Mitglied der Geschäftsführung von E.on Deutschland. »Auf diese Weise lassen sich erneuerbare Energien mit deutlich niedrigeren Kosten in die Verteilnetze integrieren.«

Seit 2008 haben E.on und MR gemeinsam Lösungen erprobt. Als Ergebnis umfangreicher Pilotprojekte in den letzten Jahren konnte MR im September 2012 eigenen Angaben zufolge als erstes Unternehmen weltweit eine serienreife Lösung für RONT vorstellen.

Seitdem bietet das Unternehmen ein System bestehend aus Laststufenschalter, Regler und Sensor für das Niederspannungsnetz an, das zusammen mit dem Transformator einen RONT ergibt. Der regelbare Ortsnetztrafo mit der MR-Technologie ist in allen Kompaktstationen einsetzbar, weil es den Ingenieuren gelang, eine Lösung zu entwickeln, die die Abmessungen des Transformators weder in der Breite noch in der Tiefe vergrößert.

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Ende 2016 vier Gigawatt auf See

Ende 2016 vier Gigawatt auf See

Branchenverbände haben die Halbjahreszahlen zum Zubau der Offshore-Windenergie veröffentlicht sowie einen Ausblick auf das Jahresende gegeben. Demnach gingen 43 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 258 MW neu ans Netz. Kritik äußern sie am neuen EEG: Geringe Ausschreibungsvolumen würden den Standort insgesamt teurer zu stehen kommen und Arbeitsplätze kosten. » weiterlesen
Rotortransport mal anders

Rotortransport mal anders

Die Hertener Stadtwerke bauen auf einer Halde im Hertener Süden eine Windkraftanlage, bei der die Rotoren mit Hilfe eines sogenannten Selbstfahrers an Ort und Stelle gebracht werden. Die Position des Flügels ist variabel: Um die Kurven und durch den dichten Baumbestand der Halde wird das Rotorblatt nahezu senkrecht transportiert. » weiterlesen
Entscheidungen im Akkord

Entscheidungen im Akkord

Bundestag und Bundesrat stimmten sowohl dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), der Anreizregulierungsverordnung (ARegV), dem Strommarktgesetz (StrommarktG) als auch dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) zu. Der VKU äußerte sich dazu. » weiterlesen
EEG-Novelle im Bundestag verabschiedet

EEG-Novelle im Bundestag verabschiedet

Der Bundestag hat am 8.7. die Novelle des EEG 2016 verabschiedet. Auch der Bundesrat hat sich damit am gleichen Tag befasst. Eine Anrufung des Vermittlungsausschusses erfolgt nicht. Erste Reaktionen aus der Branche. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere News in unserem Newsarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS