18. NOVEMBER 2017

zurück

kommentieren drucken  

Automatisiertes Marketing


Basis für eine bessere Kundenbindung

Mit ihrer neuen Software können die Mitarbeiter der Ewag noch intensiver auf die Kundewünsche eingehen. Möglich macht dies eine Lösung, die auf dem Valex- Kampagnen-Management-System sowie der IBM DB2 Universal Database basiert.

Binnen vier Monaten hat die Ewag (Energie- und Wasserversorgung AG), Nürnberg, zusammen mit der IBM Deutschland GmbH (Geschäftsbereich Communications), Mainz, die erste Stufe eines umfassenden und leistungsfähigen Systems für das erfolgreiche Management ihrer Marketing-Kampagnen implementiert und in Betrieb genommen. Die auf dem Valex-Kampagnen-Management-System sowie der IBM DB2 Universal Database basierende Lösung soll dem fränkischen Regionalanbieter dabei helfen, bestehende Kunden zu halten, ihnen zusätzliche Produkte anzubieten sowie neue Kunden zu gewinnen. All dies in kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten als auf dem traditionellen Weg des Customer Relationship Managements.
„Das Kampagnen-Management erlaubt es uns, unsere Kunden noch besser kennen zu lernen und für sie individuelle Angebote zu erstellen“, erläutert Reinhold Seyen, Centerleiter Organisation und Informationsverarbeitung bei der Ewag. „Zusätzlich - und das ist im deregulierten Markt sehr wichtig geworden - verbessern wir damit die Abstimmung interner Abläufe und verringern die Streuverluste. So sparen wir Zeit und Geld und erreichen zugleich ein besseres Ergebnis bei unseren Marketing-Kampagnen.“
Um möglichst schnell eine maßgeschneiderte Lösung für die Nürnberger Energie und Wasserversorgung AG zu finden, wurde in der jetzt abgeschlossenen ersten Stufe das bestehende Data-Warehouse auf IBM DB2-Basis mit den leistungsstärksten und umfassendsten Lösungen ausgebaut, die auf dem Markt zu haben sind. Zu diesen Lösungen gehören neben dem IBM Intelligent Miner for Data vor allem das Kampagnen-Management sowie der Responsemanager und -analyser von Valex.

Maßgeschneiderte Lösung vom laufenden Band
Im zweiten Schritt ist eine Erweiterung und teilweise Erneuerung des heute bestehenden Data-Warehouses geplant. „Wir hatten eine schnelle, qualifizierte und zukunftsorientierte Einführung eines modernen Marketing-Tools geplant“, erinnert sich Seyen. „Deshalb war IBM unser bevorzugter Partner. Die ganzheitliche Sicht der IBM-Berater bei der Problembearbeitung hat uns dann auch völlig überzeugt.“
Nach Beginn der Einführung im Januar 2000 konnte die Ewag ihr neues System schon im März in Betrieb nehmen. Das erste Projekt war eine gemeinsame Kampagne mit dem ebenfalls zu den Städtischen Werken Nürnberg gehörenden City Carrier NEFkom für einen kombinierten Strom-Telefonvertrag. „Die erste Kampagne haben wir erfolgreich durchgeführt - und zwar automatisiert! Das primäre Ziel - die Gewinnung von Kundendaten für eine spezifischere Segmentierung - wurde dabei erreicht“, freut sich Seyen. „Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Lösung - denn wo bekommt man schon maßgeschneiderte Marketing-Kampagnen vom laufenden Band?“




Ausgabe:
es 08/2000
Unternehmen:

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Preis für grüne Startups

Preis für grüne Startups

Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit hat den Startgreen Award 2017 vergeben. Der Preis unter Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Hendricks würdigt innovative Gründungskonzepte, Startups, Unternehmen und erstmals auch Schülerfirmen, die mit ihren Dienstleistungen und Produkten Klimaschutz und Nachhaltigkeit befördern. » weiterlesen
Suche nach Alternativen zur EEG-Umlage

Suche nach Alternativen zur EEG-Umlage

Eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena) zur EEG-Umlage skizziert drei alternative Finanzierungsmodelle, die laut der Agentur den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien in den Sektoren Industrie, Wärme und Verkehr und den Klimaschutz forcieren könnten. » weiterlesen
Wo gibt es den meisten Ökostrom?

Wo gibt es den meisten Ökostrom?

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sind bei den erneuerbaren Energien die führenden Bundesländer. Das ist das Ergebnis des Bundesländervergleichs, den das DIW Berlin und das ZSW erstellt haben. » weiterlesen
Ein Tag für die smarte Stadt

Ein Tag für die smarte Stadt

In Darmstadt haben sich Startups und etablierte Industriebetriebe für einen Tag zusammengefunden. Gemeinsam mit Entega entwickelten sie zudem neue Ideen für intelligente Städte. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS