01. SEPTEMBER 2016

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Risiken richtig abwägen


Schleupen-Risikomanagement berücksichtigt jetzt auch Basel II

Mit neuen Funktionalitäten kann Schleupens Risikomanagement Risk to Chance (R2C) aufwarten. Überzeugen können sich Interessierte anhand der Demo-Version im Internet.

Mit einem so genannten Rating-Atlas hat Schleupen jetzt sein Risikomanagementsystem R2C - Risk to Chance - ausgebaut. In der neuen Version 2.2 können in diesem Atlas, analog zu den bestehenden Risikoatlanten, alle Faktoren abgebildet werden, die für die Banken künftig bei der Beurteilung von Unternehmen nach dem Basel-II-Verfahren interessant werden.

Aufbauend auf diesem Rating-Atlas wird R2C nun schrittweise zu einer Lösung ausgebaut, die neben den Risikomanagementfunktionen auch alle Anforderungen an ein modernes Rating-System abdeckt. Der besondere Vorteil ist, dass die Informationen und Ergebnisse aus dem Risikomanagement zeitgleich auch direkt im Rating-System zur Verfügung stehen. Neben den Funktionen für das Rating bietet Schleupen.R2C 2.2 jetzt auch ein stark erweitertes Management für Projektrisiken. Projekte können damit auch unabhängig von den allgemeinen Unternehmensrisiken verwaltet werden.

Erstmals durchgängig steht mit dieser Version auch die neue Web-Oberfläche für R2C zur Verfügung, mit der das System vollständig via Web-Browser bedient werden kann. Damit muss auf den Client-Rechnern keine spezielle Software mehr installiert werden.

War Schleupen.R2C bislang in erster Linie ein Instrument, das für die Verwaltung und Steuerung von Unternehmensrisiken konzipiert war, bietet die Version 2.2 nun auch umfassende Möglichkeiten für die Steuerung von Projektrisiken. Dazu wurde die Möglichkeit geschaffen, Projekte auch unabhängig von den Unternehmensrisiken zu verwalten. Integriert wurde eine eigene Historisierung und ein Reporting, das an die Projektphasen gekoppelt ist, und nicht wie sonst üblich mit regelmäßigen Intervallen, beispielsweise monatlichen oder wöchentlichen Berichten, arbeitet. Die Projektrisikoatlanten können ebenfalls frei und unabhängig von den Unternehmensrisiken definiert werden. Wo sinnvoll, können aber auch die Unternehmensrisiken für die Beurteilung und Steuerung direkt herangezogen werden.

R2C von Schleupen wurde vor allem als Instrument für die wertorientierte Unternehmensführung konzipiert. Es unterstützt den Anwender in allen Phasen des Risikomanagementprozesses, bei der Identifikation von Risiken, ihrer Bewertung, der Festlegung von Risikostrategien, ihrer Umsetzung und Steuerung. Statt im Risikomanagement auf komplexe Data Warehouse- und Integrationsprojekte zu setzen, bietet R2C die Möglichkeit, sowohl quantitative als auch qualitative Einflüsse zu erfassen und in die Bewertung einzubeziehen. Dadurch ist der Anwender gefordert, die Risiken und ihre Entwicklung ständig neu zu prüfen und zu bewerten, und sich nicht auf Automatismen zu verlassen. Damit unterstützt R2C auch den Aufbau einer unternehmensweiten Risikokultur.

R2C eignet sich sowohl für den Einsatz im mittelständischen Unternehmen, als auch im Konzern. Die aktuelle Risikoentwicklung steht dabei ständig aktuell und per Mausklick zur Verfügung, und vor allem aus den unterschiedlichsten Perspektiven. So können einzelne Abteilungen, Profit-Center oder Projekte betrachtet werden, aber auch das Gesamtunternehmen. Und das über eine einzige Maske, die in Form eines Explorers aufgebaut ist. Damit sinkt auch der Einführungsaufwand, denn das System kann von jedem Anwender bedient werden, der mit Windows-Anwendungen vertraut ist.

Risk to Chance ist ab sofort als Online-Testversion unter www.schleupen.de verfügbar. Anhand des Beispielunternehmens „R2C AG“ ist dort die komplette Risikostruktur für einen Konzern inklusive eines Tochterunternehmens aufgezeigt. Der Web-Client bietet dem Anwender die Möglichkeit, durch alle Bereiche des Risikomanagements zu navigieren und die Funktionen zu nutzen, die er für seine tägliche Arbeit benötigt. Über die Eingangsoberfläche hat der Benutzer beispielsweise Zugriff auf den Risikoatlas, den Ursachenatlas sowie auf das „Benutzer-Cockpit“. Hier kann er sämtliche Risiken einzeln ansteuern sowie die Entwicklung der Risiken verfolgen.


Ausgabe:
es 05/2002
Unternehmen:
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