22. SEPTEMBER 2017

zurück

kommentieren drucken  

Kennen Sie die VUCA-Welt?


Menschen

Leitungsebene - Im digitalen Zeitalter wandelt sich die Funktion von Führung. Führungskräfte brauchen neue Kompetenzen.
Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  

Digital leadership, Digital Leader– seit zwei, drei Jahren geistern diese Begriffe durch die Managementdiskussion. Sie stoßen auf eine große Resonanz, weil die Unternehmen zunehmend erkennen: Die fortschreitende Digitalisierung stellt außer unseren Organisationsstrukturen auch unsere bisherigen Personalentwicklungskonzepte in Frage.

Zudem wandelt sich die Funktion von Führung– unter anderem, weil heute in den meisten Unternehmen deren Kernleistungen in bereichs- und hierarchie- und oft sogar unternehmensübergreifender Team- und Projektarbeit erbracht werden.

Andere Struktur

Die Bereichs- und Abteilungsgrenzen werden durchlässiger und verlieren an Bedeutung. Für die Führungskräfte bedeutet dies: Sie müssen zunehmend in vernetzten Strukturen denken. Und: Sie müssen gute Netzwerker sein– unter anderem, damit sie bereichsübergreifend im Dialog mit ihren Kollegen die Arbeitsstrukturen und -beziehungen so gestalten können, dass die (Bereichs-)Ziele erreicht werden. Der zentrale Treiber dieser Entwicklung ist die Informationstechnologie. Sie ermöglicht neue Problemlösungen und durchzieht heute die meisten Unternehmen wie das Nervensystem den menschlichen Körper.

Deshalb müssen die Führungskräfte stärker in digitalen Zusammenhängen denken. Sie müssen zudem einschätzen können, was aktuell und in naher Zukunft technologisch möglich ist. Zugleich wird es verstärkt ihre Aufgabe sein, ihren Mitarbeitern vor Augen zu führen, welche Herausforderungen und Chancen sich hieraus ergeben; des Weiteren sie zu ermutigen, diese aktiv zu nutzen. Das setzt voraus, dass die Führungskräfte selbst bereit sind, ihre Denk- und Verhaltensgewohnheiten zu überdenken.

Die Vuca-Welt

Sie müssen sich zudem eingestehen, dass sie in der VUCA-Welt (Abkürzung der Worte Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity) allein oft nicht über die Kompetenz verfügen, um eine adäquate Lösung zu entwerfen.

Also müssen sie offen sein für Rat und Unterstützung– von Kollegen, externen Beratern oder Experten im eigenen Bereich, die einen Know-how- oder Erfahrungsvorsprung haben. Eine entsprechende Unterstützung müssen sie ihrerseits wiederum ihren Mitarbeiter gewähren– beim Lösen ihrer Aufgaben und Entwickeln ihrer Kompetenz.


Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  
Ausgabe:
es 01/2017
Bilder:
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Digital in die Zukunft

Digital in die Zukunft

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat die systematische Zusammenarbeit seiner Mitglieder mit Start-ups der Digitalbranche angeregt. Er startet dafür ein Innovationsprojekt - eine Reise in die Digitalisierung. » weiterlesen
Alliander plant Ausbau von 450MHz-Funknetz

Alliander plant Ausbau von 450MHz-Funknetz

Der deutsche Energienetzbetreiber Alliander hat den 450MHz-Funknetzbetreiber Inquam Deutschland übernommen. Das Unternehmen wird als 450connect weitergeführt. Mit der Übernahme und dem Betrieb von 450MHz-Funknetzen in Deutschland stellt es laut Alliander ein sicheres und zuverlässiges Kommunikationsnetz zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende zur Verfügung. » weiterlesen
SIV.AG und Telekom kooperieren

SIV.AG und Telekom kooperieren

Die SIV.AG und die Deutsche Telekom haben eine Vertriebspartnerschaft für intelligente Messsysteme geschlossen. Einige Details des Angebots gaben die Unternehmen bereits bekannt. Die offizielle Vorstellung folgt auf der E-World. » weiterlesen
13. Schnuppertag für Mädchen

13. Schnuppertag für Mädchen

Personalmanagement - Fachkräftemangel und demographischer Wandel erfordern einen geschlechterübergreifenden Ansatz beim Recruitment. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS