22. JULI 2017

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Datenverarbeitung - Bis zum Sommer müssen Versorger und Netzbetreiber Zuständigkeiten für das digitale Messwesen regeln. Stichtag ist der 30. Juni. Dieses Großprojekt wird sich auch auf andere Unternehmensbereiche auswirken. Das Digitalzeitalter hat eben erst begonnen. IT-Spezialisten müssen heute schon an morgen denken.
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Mit dem Thema Smart Energy macht die E-world klar: Damit die Energiewende funktioniert, müssen Netzinfrastruktur und Prozesse in der Energiewirtschaft umfassend digitalisiert werden. Effektive, intelligente und sichere IT-Landschaften und -Lösungen stehen in diesem Umfeld nicht nur auf dem Papier, sondern sind gesetzlich festgelegte Anforderung. »Das setzt die Marktteilnehmer erheblich unter Druck und nur wenige IT-Dienstleister können hier umfassende Lösungen anbieten«, sagt Jürgen Klaus, Mitglied der Gisa-Geschäftsführung. Die IT-Experten aus Halle an der Saale ergriffen nach ihren Worten die Chance und bieten heute eine marktfähige und erprobte Lösung für die Smart Meter Gateway Administration.

Seit 2016 Zertifiziert

Kunden des Unternehmens profitieren von diesem Vorsprung: Sie können bereits heute mit zertifizierten Multimandantensystemen arbeiten und diese Leistung Netzgesellschaften und Stadtwerken in Kooperation anbieten. »Gisa zeigt, dass smarte IT zur wesentlichen Voraussetzung für Erfolg auf dem Energiemarkt geworden ist.« Das Unternehmen könne seinen Kunden als deutschlandweit erster Dienstleister bereits seit Oktober vergangenen Jahres eine zertifizierte Plattform zur Smart Meter Gateway Administration zur Verfügung stellen, so Klaus.

ISO 27001

Nach den Anforderungen des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende müssen sich Messstellenbetreiber nach ISO 27001 zertifizieren lassen und belegen, dass ihre Lösung für die Smart Meter Gateway Administration den Vorgaben der technischen Richtlinie TR3109-6 entspricht.

Messstellenbetreiber, zumeist Netzgesellschaften, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, verlören in der Konsequenz ihren direkten Kundenzugang und setzen deshalb fast immer auf die Zusammenarbeit mit einem Partner. Gisa eröffne Kunden die Möglichkeit zur sicheren Gateway Administration wahlweise über ein Multimandantensystem oder über ein eigenes System, so das Unternehmen.

Alles aus einer Hand

Seit Ende vergangenen Jahres hat auf diese Weise bereits Innogy, als einer der Big Player auf dem europäischen Energiemarkt, ein eigenes, zertifiziertes Multimandantensystem für die Gateway Administration etabliert. Diese wird neben der eigenen Nutzung durch Innogy Metering auch durch Partner wie Voltaris und Syna– einer Gesellschaft der Innogy-Gruppe– genutzt und steht weiteren Netzgesellschaften und Stadtwerken zu attraktiven Bedingungen offen, ergänzt durch die Bereitstellung von Prozessdienstleistungen. Mit Erfolgen wie der Kooperation mit Innogy konnte Gisa nach eigenen Angaben bereits jetzt wichtige Marktanteile für sich gewinnen. »Perspektivisch haben sich Kunden mit deutlich mehr als einer Million intelligenten Messsystemen entschieden«, sagt Klaus, »für die Smart Meter Gateway Administration mit dem starken Partner Gisa zusammenzuarbeiten«.

Die Hallenser haben sich in den vergangenen Jahren sehr leise in eine Spitzenposition der wichtigsten IT-Dienstleister für die Energiewirtschaft vorgearbeitet. So erbringt das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits auf dem klassischen Energiemarkt vor dem Smart-Meter-Zeitalter Dienstleistungen für rund 15 Prozent der 43 Millionen Stromzählpunkte in Deutschland. Im Bereich der Smart Meter übertreffe Gisa laut Klaus diese Quote schon vor dem Marktstart der neuen Technologie.


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Ausgabe:
es 01/2017
Bilder:
Bild: Jürgen Flächle/fotolia.de
Gisa
Bild: Gerd Altmann/pixelio.de

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