25. SEPTEMBER 2017

zurück

kommentieren drucken  

Wie lange sind Sie schon bei uns?


Menschen

Personal - Gemeinsam dem Fachkräftemangel begegnen: N-ergie aus Nürnberg hat das Demografieprojekt ›Zukunft.Zeit.Zusammenarbeit‹ initiiert. Aber wie geht das genau?
Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  

Zwischen 2020 und 2030 werden bei der N-ergie bis zu 120 Mitarbeiter jährlich in den Ruhestand gehen. Das bedeutet, dass zahlreiche Wissensträger – in Schlüsselfunktionen wie beispielsweise in der Leitwarte des Kraftwerks oder im Netzbereich – das Unternehmen verlassen werden.

Ab 2020 wird es ernst

Und mit ihnen drohen die Kompetenzen, die für den weiteren Erfolg des Unternehmens wichtig sind, für immer zu verschwinden.

Die Hälfte der frei werdenden Positionen erfordert eine abgeschlossene Berufsausbildung, 20 Prozent eine Meister- beziehungsweise Technikerqualifikation und 30 Prozent ein Studium.

Gleichzeitig verschärft sich in den nächsten Jahren der Wettbewerb um junge, qualifizierte Fachkräfte weiter. Hinzu kommt, dass bei der N-ergie bis 2018 kaum freie Positionen zu besetzen sind. »Um diese Lücken gut zu überbrücken und um unabhängiger von der externen Beschaffungssituation zu werden, ist es für uns sehr wichtig, frühzeitig Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu qualifizieren«, sagt Karl-Heinz Pöverlein, Personalvorstand des Nürnberger Unternehmens.

Lösungen von heute

Um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, hat N-ergie gemeinsam mit dem Betriebsrat das Demografieprojekt ›Zukunft.Zeit.Zusammenarbeit.‹ entwickelt. Das Projekt verbindet den langfristigen Aufbau von Nachwuchskräften (Zukunft) zur zukünftigen Bedarfsdeckung mit der Reduzierung und Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen (Zeit).

Dabei geht es zum einen darum, Entlastungen zu erzielen oder Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren und zum anderen, den Wissenstransfer frühzeitig zu ermöglichen. Damit dies gelingt, arbeiten Unternehmensleitung, Führungskräfte, Betriebsrat und Beschäftigte eng zusammen (Zusammenarbeit). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden durch eine Befragung in den Prozess eingebunden.


Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  
Ausgabe:
es 04/2017
Bilder:
Bild: WavebreakmediaMicro/ fotolia.de

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS