18. NOVEMBER 2017

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Keine Kästchen


Markt

Der Markt für Technologien der intelligenten Städte gehört nach einer Analyse zweier Unternehmen zu den am schnellsten wachsenden Sektoren. International werden integrierte Konzepte verfolgt. Noch hemmt allerdings das Denken in Teillösungen, oder anders gesagt in Kästchen, ein segmentübergreifendes Marktwachstum.
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Der Smart-City-Markt ist sowohl für die Internetwirtschaft als auch für Unternehmen anderer Industrien sehr interessant«, sagt Lars Riegel, Principal des Beratungsunternehmens Arthur D. Little. »Deutsche Firmen müssen beginnen, entsprechende Produkte und Services mit Testkunden und Referenzprojekten auf den Markt zu bringen. Nur so werden sie bei den großen Mega-Projekten, wie sie bereits heute international durchgeführt werden, zum Zuge kommen.«

Deutschland mit Aufholbedarf

Das Unternehmen hat gemeinsam mit Eco, dem Verband der Internetwirtschaft, in der Studie ›Das deutsche Smart-City-Ökosystem als Chance – Projektion 2022‹ den Markt analysiert und dabei auch geschaut, wo deutsche Städte im internationalen Vergleich heute stehen. Demnach befinden sich führende deutsche Smart-City-Städte wie Frankfurt, Berlin und München noch in der Pilotenphase.

Die Autoren der Studie ordnen sie damit auf Stufe zwei von vier möglichen Entwicklungsstadien ein. Stufe vier, nachhaltige und ganzheitliche Strategien, die eine Vielzahl unterschiedlicher Smart-City-Angebote – von Mobilität über Energiemanagement bis hin zu Sicherheitslösungen – integrieren, seien noch eine Seltenheit.

Internationale Vorreiter wie Dubai würden zeigen, wie solch ein ganzheitlicher Ansatz funktionieren könne. Sie stellen den Nutzer in den Mittelpunkt und etablieren eine effiziente urbane Infrastruktur. Dubai investiert unter anderem in intelligente Parkraumbewirtschaftung und intelligentes Verkehrsmanagement sowie den ÖPNV.

Der Smart-City-Markt ist laut der Studie in den kommenden Jahren einer der am schnellsten wachsenden Sektoren weltweit und auch in Deutschland. Demnach verzeichnet er 2017 hierzulande einen Umsatz von circa 20,4 Milliarden Euro. Bis 2022 sollen sich diese Umsätze auf rund 43,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln – das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 16,5 Prozent.


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Ausgabe:
es 07/2017
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Bild: Tilmann Jörg/pixelio.de
Bild: A.Dreher/pixelio.de
Bild: Tim Reckmann/pixelio.de

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