25. AUGUST 2016

zurück

kommentieren drucken  

Deutsch-französische Forschungsfreundschaft


Die Forscher dies- und jenseits des Rheins wollen künftig enger zusammenarbeiten.

Ein Kooperationsvertrag zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft und der französischen Großforschungsorganisation CNRS wurde am 22. März im Fraunhofer-Haus in München unterzeichnet. Die Fraunhofer-Gesellschaft vertieft ihre Kontakte zu einem starken Partner: dem Centre National de la Recherche Scientifique CNRS, der größten Forschungsorganisation Frankreichs. Beide Einrichtungen wollen in Zukunft ihre Zusammenarbeit intensivieren - zum beidseitigen Nutzen. Geplant sind verschiedene gemeinsame Aktionen auf unterschiedlichen Ebenen: zum Beispiel die Organisation von Konferenzen und Wokshops, die engere Zusammenarbeit von Forschergruppen, eine Intensivierung des Wissenschaftler-Austausches sowie die gemeinsame Nutzung von Geräten und Laboratorien. Der Vertrag, der jetzt von Dr. Bernard Larrouturou, dem Direktor des CNRS, und Prof. Dennis Tsichritzis, Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, unterzeichnet wurde, nennt verschiedene Formen der Zusammenarbeit: Neben den internationalen wissenschaftlichen Kooperationsprogrammen gibt es europäische Forschungsgruppen sowie europäische Laborverbünde. Vorbild für die Laborverbünde ist die langjährige enge Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer-lnstitut für Systemtechnik und Innovationsforschung 151 in Karlsruhe sowie dem Beta-Laboratorium in Strassburg. Prof. Frieder Meyer-Krahmer, Leiter des 151, und sein französischer Kollege Patrick Lierena haben ein gemeinsames Forschungskomitee ins Leben gerufen, das bilaterale Projekte definiert und Teams von Wissenschaftlern zusammenstellt. Dieses Modell war bisher äußerst erfolgreich und soll jetzt Schule machen.

www.fraunhofer.de

Datum:
01.04.2004

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Einfacher handeln

Einfacher handeln

Kisters bietet eine neue IT-Lösung für den Intraday Handel an, die sich bei Bedarf auch zum virtuellen Kraftwerk ausbauen lässt. Damit sollen Energiehändler die Chancen des Intraday-Marktes ausschöpfen und an der Börse möglichst effizient handeln können. Die Anwender profitieren laut Unternehmen insbesondere vom hohen Automatisierungsgrad. » weiterlesen
Gaspreise weiter gesunken

Gaspreise weiter gesunken

Die Gaspreise sind auch in der vergangenen Woche weiter gesunken. Der EEX NCG Day Ahead erreichte dabei sogar ein Preisniveau von 10,45€/MWh, das er jedoch mit einer Gegenkorrektur zum Wochenende hin wieder verließ. Die Kontrakte am längeren Ende der Kurve sind ebenfalls gesunken, doch weniger stark als das kurze Ende. » weiterlesen
Cursor zieht Bilanz

Cursor zieht Bilanz

Das IT-Unternehmen aus Gießen hat nach eigenen Angaben das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte gehabt. Der Umsatz ist den Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2015 um 14 % gestiegen. Auch der Gewinn erreichte ein Allzeithoch, so das Unternehmen. » weiterlesen
Von Mikro zu Makro

Von Mikro zu Makro

Blockheizkraftwerke auf Basis kleiner Gasturbinen haben Experten zufolge das Potenzial, um langfristig alle Öl- und Gasheizungen zu ersetzen. Aber erst muss die Technik noch besser werden. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie wird das Institut für Verbrennungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Mikrogasturbinen-Technologie in den nächsten Jahren weiterentwickeln und praktisch erproben. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere News in unserem Newsarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS