22. SEPTEMBER 2017

zurück

kommentieren drucken  

Deutsch-französische Forschungsfreundschaft


Die Forscher dies- und jenseits des Rheins wollen künftig enger zusammenarbeiten.

Ein Kooperationsvertrag zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft und der französischen Großforschungsorganisation CNRS wurde am 22. März im Fraunhofer-Haus in München unterzeichnet. Die Fraunhofer-Gesellschaft vertieft ihre Kontakte zu einem starken Partner: dem Centre National de la Recherche Scientifique CNRS, der größten Forschungsorganisation Frankreichs. Beide Einrichtungen wollen in Zukunft ihre Zusammenarbeit intensivieren - zum beidseitigen Nutzen. Geplant sind verschiedene gemeinsame Aktionen auf unterschiedlichen Ebenen: zum Beispiel die Organisation von Konferenzen und Wokshops, die engere Zusammenarbeit von Forschergruppen, eine Intensivierung des Wissenschaftler-Austausches sowie die gemeinsame Nutzung von Geräten und Laboratorien. Der Vertrag, der jetzt von Dr. Bernard Larrouturou, dem Direktor des CNRS, und Prof. Dennis Tsichritzis, Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, unterzeichnet wurde, nennt verschiedene Formen der Zusammenarbeit: Neben den internationalen wissenschaftlichen Kooperationsprogrammen gibt es europäische Forschungsgruppen sowie europäische Laborverbünde. Vorbild für die Laborverbünde ist die langjährige enge Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer-lnstitut für Systemtechnik und Innovationsforschung 151 in Karlsruhe sowie dem Beta-Laboratorium in Strassburg. Prof. Frieder Meyer-Krahmer, Leiter des 151, und sein französischer Kollege Patrick Lierena haben ein gemeinsames Forschungskomitee ins Leben gerufen, das bilaterale Projekte definiert und Teams von Wissenschaftlern zusammenstellt. Dieses Modell war bisher äußerst erfolgreich und soll jetzt Schule machen.

www.fraunhofer.de

Datum:
01.04.2004

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Netzbetreiber melden Zuständigkeit an

Netzbetreiber melden Zuständigkeit an

Nur sieben von 899 Stromnetzbetreibern wollen in Zukunft die intelligenten Messstellen in ihren Netzen nicht in eigener Zuständigkeit betreiben. Das gab die Bundesnetzagentur bekannt. „Diese Zahl macht deutlich, dass sich die Netzbetreiber dieser Aufgabe gewachsen fühlen“, so BNetzA-Präsident Jochen Homann. » weiterlesen
Heizkosten 2016: Weniger ist mehr

Heizkosten 2016: Weniger ist mehr

Die deutschen Privathaushalte haben im Jahr 2016 sechs Prozent weniger für Heizkosten ausgegeben als im Vorjahr. Dies ermittelte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Die Ersparnisse bei der Raumwärme kommen aber erstmals nicht durch einen geringeren Verbrauch zustande, heißt es. » weiterlesen
Commerz Real kauft Juwi-Windpark

Commerz Real kauft Juwi-Windpark

Die Commerzbank-Tochter hat den Windpark Höcherberg im Saarland gekauft. Das Investitionsvolumen beträgt den Angaben zufolge etwa 45 Millionen Euro. Voraussichtlich Ende September soll der Park mit einer Gesamtleistung von 16,5 Megawatt an das Stromnetz angeschlossen werden. » weiterlesen
Allgäu speichert im Quartier

Allgäu speichert im Quartier

In Kempten ist im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Elsa ein Quartierspeicher aus gebrauchten Elektrofahrzeugbatterien in Betrieb genommen worden. Parallel dazu setzt das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) in dem Wohngebiet das erste Mieterstromprojekt im Allgäu um. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere News in unserem Newsarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS