29. MÄRZ 2017

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Digitalisierungsgesetz einen Schritt weiter


Der Deutsche Bundestag hat am Abend des 23.6. die Gesetze zur Weiterentwicklung des Strommarktes und zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet. Erste Reaktionen zum Digitalisierungsgesetz kamen von der Branche.
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Aus Sicht der Verteilnetzbetreiber seien die Beschlüsse zum Digitalisierungsgesetz enttäuschend, so der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU). Trotz kleinerer Änderungen bestehe besonders bei den Punkten Übertragung der Bilanzierungsaufgabe, Abwicklung des Messstellenbetriebs und Wirtschaftlichkeit des Rollouts dringender Nachsteuerungsbedarf.

Bilanzierungsaufgabe


"Der Plan, die Bilanzierungsaufgabe den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) zu übertragen ist nicht zielführend, unnötig und zudem viel zu teuer", heißt es in der Mitteilung des Verbandes unter anderem.


Außerdem behindere diese Regelung den Einbau von intelligenten Messsystemen (iMSyS), da mit jedem zusätzlichen iMSyS ein Zähler bei der Bilanzierung durch den Verteilnetzbetreiber verloren gehe. "Das könnte die Bereitschaft, hier mehr Kunden als unbedingt notwendig mit dieser neuen Technologie auszustatten, deutlich bremsen", so der VKU.

Abwicklung Messstellenbetrieb


Um den Rollout der Smart Meter nicht mit zusätzlichen Kosten für eine separate Rechnung und einen separaten Vertrag zu überfrachten, sollte es auch zukünftig möglich sein, wie bisher das Messentgelt über den Lieferanten und somit aus einer Hand abzurechnen, teit der Verband zum Thema der Abwicklung des Messstellenbetriebs mit. "Hier fordern wir eine entsprechend eindeutige Regelung im Gesetzesentwurf."

Wirtschaftlichkeit


 Ein weiterer Punkt, den der Verband annmahnt, ist die Wirtschaftlichkeit es Rollouts. Bereits zum Start des Rollout-Prozess ab 2017 müssen Unternehmen ihre IT-Systeme und Prozesslandschaften vollständig an die neue Zählerwelt anpassen.  Zudem haben elektronische Zähler nur eine Eichgültigkeit von acht Jahren. "Der Roll-Out setzt also hohe Investitionen voraus", so der VKU.


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