29. MAI 2017

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Mehr Module, weniger Geld


Obwohl die Zubauzahlen steigen werden, wird der weltweite Photovoltaik-Markt bis 2020 von finanzieller Seite aus gesehen schrumpfen. Grund sind unter anderem sinkende Modulpreise. Zu diesem Ergebnis kommt Globaldata in einem Bericht.

Die PV-Modul-Neuinstallationen pro Jahr werden demnach von 49,77 GW im Jahr 2015 auf 69,86 GW im Jahr 2020 steigen. Das liege an den Economies of Scale, neuen Technologien und politisch initiierten sowie institutionellen Förderungen, so das Forschungs- und Beratungsunternehmen weiter.

Wert sinkt von 40 auf 33 Milliarden Dollar

Es geht davon aus, dass aufgrund des wettbewerblichen Umfelds die Modulpreise während der Zeit bis 2020 weiter sinken werden. "Trotz einem Anstieg der neuinstallierten Modul-Kapazitäten wird der weltweite PV-Markt im Wert zurückgehen - von 39,71 Milliarden Dollar im Jahr 2016 auf 33,43 Milliarden bis 2020", heißt es in der Mitteilung.


Mit den von Jahr zu Jahr sinkenden globalen Modulpreisen hätten die Projekte weniger Kapital-Investment.  Zudem haben sie die Solarstrom-Systeme weltweit angekurbelt, stellt Praveen Kumar Ama, bei Golbal Data zuständig für den Stromsektor, fest.

Fallende Modulpreise

Kristalline Silizium- (c-Si) und Dünnfilm-Module haben starke Preissenkungen seit 2010 erfahren. Diese fallenden Preise haben sich Anfang 2014 stabilisiert und erreichten 0,61 für c-Si und 0,6 Dollar pro Watt für Dünnfilm, so Ama.


Er erwartet, dass die Preise während des Prognosezeitraums weiter fallen werden - auf 0,48 Dollar pro Watt für c-Si und 0,46 Dollar pro Watt für Dünnfilm.


Ein weiterer Punkt den Ama anspricht: "Trotz weltweiter Bedenken zum Klimawandel haben einige Länder ihre Förderungen eingestelt oder den Level der Förderungen zurückgefahren. Dies hat Unsicherheit über die Profitabilität von Solar-Projekten geschürt. Dies könnte das Wachstum an Solar-Installationen weltweit erschweren."

Datum:
23.01.2017
Bilder:
Bild: Claudia Hautumm/pixelio.de

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