29. MÄRZ 2017

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Fracking begrenzt


Am 11. Februar sind die gesetzlichen Regelungen zum Fracking in Kraft getreten. Welche Verbote und Einschränkungen für die Anwendung der Frackingtechnologie in Deutschland sind vorgesehen?

Sogenanntes unkonventionelles Fracking wird generell verboten, wie das Bundesumweltministerium mitteilt. Es gilt ein unbefristetes Verbot für unkonventionelles Frackings im Schiefer-, Mergel-, Ton- und Kohleflözgestein.

Für die Wissenschaft

Nur zu wissenschaftlichen Zwecken können die Bundesländer bundesweit maximal vier Erprobungsmaßnahmen zulassen, um bestehende Kenntnislücken zu schließen.Diesen muss auch die jeweilige Landesregierung zustimmen.


Die Erprobungsmaßnahmen müssen zudem von einer unabhängigen Expertenkommission ohne eigene Entscheidungskompetenz wissenschaftlich begleitet werden. Sie berichtet dem Deutschen Bundestag über die Vorhaben.

Auflagen für konventionelles Fracking

Konventionelle Fracking-Vorhaben, die in Deutschland seit den 1960er Jahren in anderen Gesteinsarten vorgenommen werden, können zukünftig nur noch nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung unter Beteiligung der Öffentlichkeit realisiert werden.


Sie dürfen künftig nicht in Wasserschutz-, Heilquellenschutzgebieten sowie Einzugsgebieten von Seen und Talsperren, Brunnen, von Wasserentnahmestellen für die öffentliche Trinkwasserversorgung, Nationalparks und Naturschutzgebiete vorgenommen werden.


Verboten wird zudem der Einsatz wassergefährdender Stoffe beim Fracking.


„Fracking wird in Deutschland keine wichtige Rolle spielen", so Bundesumweltministerin Hendricks. „Wir haben es geschafft, weitreichende Verbote im Sinne der Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen.“


Energiespektrum berichtete 2016 zum Gesetz und zu einer Frackingstudie des BGR.

Datum:
13.02.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bild: WEG

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