29. MÄRZ 2017

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Senvion baut Stellen ab


Im Rahmen seines Zukunftsprogramms plant Windkraftanlagenbauer Senvion rund 780 Stellen abzubauen. Davon werden vor allem die Standorte in Husum, Trampe und Bremerhaven betroffen sein. Mit verschiedenen strategischen Maßnahmen wolle man das Unternehmen zukunftssicher und wieder wettbewerbsfähig machen, so Senvion.

"Wir stellen mit dem Programm die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens", sagt CEO Jürgen Geißinger.

Es bleiben 4.100 Arbeitsplätze

"Der Stellenabbau ist leider unvermeidlich, um das Unternehmen als Ganzes mit seinen dann rund 4.100 Arbeitsplätzen zukunftsfähig zu erhalten."


Senvion habe in den vergangenen beiden Jahren bereits vieles erreicht - neue Produkte entwickelt, Abläufe verbessert und nötige Investitionen getätigt. "Mit diesem Schritt stellen wir nun die Weichen für unser globales Wachstum in den nächsten Jahren."


Das Unternehmen plant zeitnah die vorbereitenden Gespräche mit den Arbeitnehmergremien aufnehmen. Ziel der Verhandlungen sei ein umfassender Interessenausgleich und Sozialplan, um die nötigen Veränderungen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten, teilt es weiter mit.

Strategische Maßnahmen

Das Zukunftsprogramm solle die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig sichern.


Im Rahmen des Programms werden die Kosten in allen Unternehmensbereichen überprüft, Überkapazitäten in der Produktion abgebaut und gleichzeitig in Forschung und Entwicklung, neue Technologien sowie in die Qualität der Produkte und Serviceleistungen investiert.


Das Programm ist Teil der Gesamtstrategie des Unternehmens, das das Management bei der Vorlage der Ergebnisse für das Jahr 2016 vorstellen wird.


Ende 2015 führt Energiespektrum ein Interview mit dem Geschäftsführer von Senvion Deutschland, Hendrik Böschen, über neue Dienstleistungen, neue Rotoren und neu geschaffene Stellen.

Datum:
13.03.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Senvion

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