24. JUNI 2017

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Auto nicht mehr des Deutschen liebstes Kind?


Eine große Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark auf das Auto angewiesen sein. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie des Bundesumweltministeriums.

91 Prozent der Befragten sagen demnach, dass das Leben besser werde, wenn der oder die Einzelne nicht mehr auf ein Auto angewiesen ist.

 

79 Prozent wünschen sich eine Stadtentwicklung, die die Alternativen zum Auto stärkt, für ihre eigene Stadt oder Gemeinde, so das Ministerium in einer Mitteilung.

 

Autoverkehr dominiert - noch

 

Das Auto ist laut Studie nach wie vor das wichtigste Verkehrsmittel in Deutschland. 70 Prozent der Befragten nutzen es mehrmals in der Woche.

 

Allerdings kann sich die große Mehrheit der Autofahrer vorstellen, unter bestimmten Bedingungen mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Je nach Größe des Wohnorts können sich zudem zwischen 46 und 61 Prozent der Autofahrer vorstellen, auf Busse und Bahnen umzusteigen.

 

Wann lohnt das Umsteigen?

 

"Die Menschen sind bereit, auf das Auto zu verzichten, aber sie brauchen gute Alternativen“, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

 

"Weniger Autos, ein leistungsfähiger und günstiger öffentlicher Nahverkehr, gute und sichere Fahrradwege – all das wünschen sich viele Menschen, weil es ihre Lebensqualität verbessert und die Umwelt schützt."

 

Das sei eine starke und wichtige Botschaft sowohl für die Umweltpolitik als auch für die Stadtentwicklungspolitik.

 

"Sie wird uns Rückenwind geben in unserem Einsatz für die Stadt der kurzen Wege, für neue Radwege und nachhaltige Mobilität.“

 

Stadtentwicklungsbericht beschlossen 

 

Der Bund unterstützt Städte und Gemeinden mit 3,4 Mrd € bei der Stadtentwicklung. Diese Woche beschloss das Bundeskabinett den Stadtentwicklungsbericht 2016.

 

In den vergangenen zehn Jahren zog es mehr als 1,1 Mio. Menschen in die Ballungsgebiete.

 

Gleichzeitig hat die Mehrheit der deutschen Gemeinden im ländlichen Raum mit einer Stagnation oder einem Rückgang der Bevölkerung zu kämpfen.

 

Milliarden für den Städtebau

 

Die Bundesregierung hat darauf mit einer Neuausrichtung ihrer Stadtentwicklungspolitik reagiert und ihre Investitionen deutlich gesteigert.

 

Zusammen mit der Kofinanzierung der Länder und Kommunen werden in dieser Legislaturperiode rund 8,9 Mrd. Euro für die städtebaulichen Investitionen zur Verfügung gestellt.

Datum:
13.04.2017
Bilder:
Bild: Schnelligkeit/fotolia.de

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