18. DEZEMBER 2017

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Ein ausgewogenes Netz


Die Deutsche Energie-Agentur erarbeitet gemeinsam mit Partnern Vorschläge, wie die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze weiterentwickelt werden können. Im Herbst soll ein Strategiepapier vorgestellt werden.

Im Fokus steht die Frage, wie die Netzentgelte ausgestaltet sein müssen, damit Unternehmen ihren Stromverbrauch flexibel steuern und so dazu beitragen können, den Strommarkt zu optimieren und das Stromnetz zu stabilisieren (Demand Side Management).

 

Derzeit setzen nur wenige Unternehmen Demand Side Management um, weil es nicht wirtschaftlich ist.

 

Hauptsache flexibel

 

„Wenn wir wollen, dass Unternehmen mit ihrem flexibel steuerbaren Stromverbrauch zum Gelingen der Energiewende beitragen, dann sollten wir die Netzentgeltstruktur anpassen“, so Dena-Chef Andreas Kuhlmann.

 

Die Taskforce werde praxisorientierte Lösungsansätze vorschlagen, die das Stromsystem optimieren und gleichzeitig die Bedürfnisse der Stakeholder einbeziehen, so Kuhlmann.

 

Demand Side Management in Unternehmen stabilisiert das Stromsystem.

 

Die Zeit drängt

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Weiterentwicklung der Netzentgeltsystematik in seinem Impulspapier „Strom 2030“ vom September 2016 zu einer der dringend anstehenden Aufgaben der Energiewende erklärt.

 

Handlungsbedarf besteht, weil der Umbau des Stromsystems den Bedarf an Flexibilität erhöht. Grundsätzlich könnten viele Unternehmen Flexibilität bereitstellen.

 

Dena-Pilotprojekte zeigen, dass viele stromverbrauchende Prozesse, wie zum Beispiel in Mühlen, Öfen oder Pumpen, flexibel gesteuert werden können, heißt es.

 

Expertenrunde von Energiespektrum 

 

Energiespektrum lud im März Branchenvertreter zu einem Expertengespräch über Lastmanagement nach München ein.

 

Hier ein Video mit Statements der Teilnehmer.

 

Der Beitrag erscheint in Heft 4, das am 6. Mai veröffentlicht wird.

Datum:
19.04.2017
Bilder:
Bild: mhfotodesign/fotolia.de

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