17. AUGUST 2017

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Mit E-Transportern emissionsfrei unterwegs


Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat Ende Juli entschieden: Dieselfahrverbote sind möglich. Weitere deutsche Städte könnten nachziehen und ein Dieselfahrverbot für die Innenstädte verhängen. Mit weitreichenden Folgen für Gewerbetreibende und Logistiker, die bislang mehrheitlich auf Dieselfahrzeuge setzen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte gegen das Land Baden-Württemberg geklagt, weil der vor sieben Jahren in Kraft getretene Luftreinhalteplan zu keiner Einhaltung des geforderten maximalen Stickstoffoxidgehalts in der Luft geführt hat.

Das Urteil des Verwaltungsgerichts und die damit verbundenen Fahrverbote haben weitreichende Folgen für Gewerbetreibende und Logistikunternehmen. Da in diesen Branchen bislang kaum auf Elektromobilität umgestellt wurde, drohe in Stuttgart nun vielen Unternehmen die Lieferunfähigkeit, so Emovum.
 
Das 2015 gegründete Hamburger Unternehmen Emovum bietet mit seinen E-Transportern eine Alternative für den Dienstleistungssektor an.

„Die großen Automobilhersteller haben erst 2019 oder später lieferfähige Produkte auf dem Markt. Wir bieten schon heute den betroffenen Besitzern Lösungen für ihren Fuhrpark an“, so Florian Gaertner, Geschäftsführer von Emovum.

„Unsere Elektro-Umrüstkits sind mit Millionen von Anwendungskilometern erprobt und unter anderem bei Hermes in E-Transportern im Dauereinsatz. Die E-Kits sind außerdem eine echte Alternative zur Neuanschaffung eines Elektrofahrzeugs," so Gaertner weiter.

Wer sich für einen Neukauf eines E-Fahrzeugs entscheidet, liegt durch die Fördermöglichkeiten für Gewerbetreibende bei den TCO (Total Costs of Ownership: Gesamtbetriebskosten) oft mit Dieselfahrzeugen gleichauf, so das Unternehmen.
 

Ein Video zum emissionsfreien Zustellungskonzept bei Hermes mit den Emovum E-Transportern, finden Sie hier.
 

Datum:
02.08.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Gaby Eder /pixelio.de

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