18. NOVEMBER 2017

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Verkehrswende bis 2035? So geht's


In einer Szenariostudie zeigen Forscher des Wuppertal Instituts, wie sich die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland von 166 Millionen Tonnen im Jahr 2016 bis zum Jahr 2035 auf null senken lassen – eine Zielmarke, die unter der Prämisse notwendig ist, dass die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll.

Die Umsetzung dieser von der Staatengemeinschaft auf dem Klimaschutzgipfel in Paris 2015 vorgegebene Zielmarke erfordert eine rasche und konsequente Reduktion der Treibhausgasemissionen in allen Sektoren und auf nationaler wie globaler Ebene. 
 
 Neue Ausrichtung der Mobilität

»Stufenweise Veränderungen reichen wegen des Handlungsdrucks nicht aus, um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig einen Beitrag zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu leisten«, betont Dr. Frederic Rudolph, Leiter der Studie und Projektleiter im Geschäftsfeld Mobilität und internationale Kooperationen in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut.

»Gefordert sind in allen Sektoren umfassende Paradigmenwechsel und mutige strukturelle Veränderungen«, ergänzt der Forscher. Dazu gehört, dass die Pkw-Verwendung durch die Nutzung alternativer Mobilitätsformen signifikant sinkt, die Fahrzeuggrößen kleiner werden und sich stärker an den wirklichen Bedarfen orientieren.

»Unsere Studie zeigt, dass eine umfassende Transformation von Mobilität und Verkehr dazu beitragen kann, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und unseren Verkehr zukunftsfähig zu gestalten, doch das gelingt nur mit innovativen Strategien für eine neue Mobilität«, sagt Thorsten Koska, Mitautor der Studie und ebenfalls Projektleiter in der Forschungsgruppe.

Die Studie ›Verkehrswende für Deutschland – Weg zu einer CO2-freien Mobilität bis 2035‹ wurde im Auftrag von Greenpeace e. V. erstellt.
 
 Die Studie ist hier erhältlich.
 
 
 

Datum:
12.09.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Rainer Sturm /pixelio.de

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