18. NOVEMBER 2017

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EU-Mobility


Die EU schickt sich an, das Henne-Ei-Problem der E-Mobilität zu lösen. In den nächsten drei Jahren sollen zwischen Norwegen und Italien 180 Schnellladepunkte für E-Autos gebaut werden. Die EU-Kommission lässt sich das 10 Mio. Euro kosten.

„Mit dem Aufbau von 180 ultraschnellen Ladepunkten in sieben Ländern wollen E.on und der dänische E-Mobility-Dienstleister Clever der Elektromobilität weiteren Anschub geben.“, so die Unternehmen in einer Mitteilung.

Die 180 Ladepunkte markieren den Beginn für den Aufbau eines europäischen Netzes, heißt es.

Der Großteil der Standorte wird den Angaben zufolge in Deutschland entstehen, gefolgt von Frankreich, Norwegen, Schweden, Großbritannien, Italien und Dänemark.

Jeder Standort wird zwei bis sechs Ladestationen anbieten. Die ersten Standorte werden in Deutschland und Dänemark angesiedelt und sind bereits in Bau.

Fakten laut E.on und Clever:

• Die Stellplätze werden alle 120-180 km entlang der Autobahnen angelegt.
• Die Standorte werden 150 kW Ladekapazität anbieten, mit der Möglichkeit einer Aufrüstung auf 350 kW.
• Die ultraschnellen Ladestationen ermöglichen zunächst das Aufladen einer Batterie in nur 20-30 Minuten.
• Die Stellplätze werden mit je 2-6 Ladegeräten ausgestattet.
• Die Stationen werden mit CCS (Europäischer Standard für Schnellladung) aufgeladen.


E-Mobility - Hype oder mehr?

Der klassische Verbrennungsmotor ist in den Augen der meisten Deutschen ein Auslaufmodell. Nur noch jeder Fünfte glaubt, dass Diesel- und Benzinfahrzeuge auch im Jahr 2030 noch den Pkw-Markt dominieren werden. Eine Mehrheit traut rein batterieelektrischen Antrieben und Plug-in-Hybriden eine dominante Rolle zu. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Energieagentur.

Details unter www.energiespektrum.de/177389


Datum:
10.11.2017
Bilder:
Bild: Werner Schwehm/fotolia.de

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