18. DEZEMBER 2017

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Status quo der Energieunion


Die EU-Kommission hat den dritten Bericht zur Lage der Energieunion vorgelegt. Er gibt einen Überblick über Fortschritte, enthält eine Vorschau auf das kommende Jahr und beschäftigt sich mit Anpassung und Ausbau der Energienetze.
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Dank der im Jahr 2017 erzielten Fortschritte sei die EU auf einem gutem Weg, das Projekt Energieunion zu verwirklichen, teilt die Kommission weiter mit. Außerdem würden Maßnahmen eingeführt, um dafür zu sorgen, dass die Umstellung auf saubere Energien sozialverträglich erfolgt.

2018 „im Zeichen des Engagements“

„Ziel ist, unserer Verpflichtung zur Vollendung der Energieunion bis zum Ende der Amtszeit dieser Kommission nachzukommen. Im Jahr 2019 darf die Energieunion nicht mehr länger nur auf dem Papier stehen, sondern muss tägliche Realität sein, die jedem EU-Bürger zugute kommt", so Maroš Šefcovic, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für die Energieunion.


„Hier ist in allen Teilen der Gesellschaft mehr Eigenverantwortung gefragt. Deshalb steht das nächste Jahr für mich im Zeichen des Engagements.“

Fortschritte

Der dritte Bericht  (Link zum englischen Bericht sowie Hintergrundinformationen auf den Seiten der Kommission) gibt unter anderem einen Überblick über die Fortschritte, die im vergangenen Jahr nach Veröffentlichung des zweiten Berichts über die Lage der Energieunion vom Februar 2017 erzielt wurden.


Das Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ umfasst laut Kommission beinahe alle Vorschläge, die notwendig sind, um beim Klimaschutz den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ umzusetzen, die weltweite Führungsrolle der EU im Bereich der erneuerbaren Energien zu unterstützen und ein faires Angebot für die Energieverbraucher zu gewährleisten.


Im März dieses Jahres sei das Maßnahmenpaket „Europa in Bewegung“ für den Verkehrssektor vorgelegt worden. Ziel ist, bei der sozialverträglichen Umstellung auf saubere Energie und Digitalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben.


Im November habe man das Paket für saubere Mobilität vorgestellt, ein entscheidender Fortschritt bei der Umsetzung der Verpflichtungen der EU im Rahmen des Pariser Abkommens für ein verbindliches CO2-Reduktionsziel von mindestens 40 % bis 2030.

Nationale Pläne fertigstellen

Die Vollendung der Energieunion erfordere Engagement und die enge Zusammenarbeit von Kommission, Mitgliedstaaten und der Gesellschaft insgesamt. Aus eben diesem Grund müssten die Mitgliedstaaten die Entwürfe der integrierten nationalen Energie- und Klimapläne für die Zeit nach 2020 Anfang 2018 fertigstellen.


Außerdem wird laut der Kommission im dritten Bericht über die Lage der Energieunion bestätigt, dass ohne Anpassung der Infrastruktur an die Erfordernisse des zukünftigen Energiesystems eine Energiewende nicht möglich ist.


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Datum:
27.11.2017
Unternehmen:
Bilder:
Composing: Erich Westendarp / pixelio.de; Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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