19. FEBRUAR 2018

zurück

kommentieren drucken  

Abrechnungen auf Basis des digitalisierten Messwesens


Verbrauchsabrechnungen in der Wohnungswirtschaft sollen einfacher werden und zeitnaher erfolgen. Eine entsprechende Lösung auf Basis des digitalisierten Messwesens haben Minol und EnBW auf der E-World in Essen vorgestellt. Im zweiten Halbjahr 2018 wollen die beiden Messdienstleister damit auf den Markt.

Für Millionen von Haushalten ist es Routine: Einmal im Jahr kommt der Ableser und erfasst die Verbrauchswerte der Messgeräte in den Wohnungen.

Um die Betriebskosten zu verteilen, werden aber auch die Daten für Wärme und Allgemeinstrom benötigt: Die kommen vom Energieversorger – der leitet sie an den Hauseigentümer und dieser an die Abrechnungsfirma weiter.

„Das kriegen wir mit moderner Technik und einer engen Abstimmung viel schneller, flexibler und mit deutlich weniger Aufwand hin“, sagt Alexander Lehman, Geschäftsführer der Minol-Zenner-Gruppe.

Fehlerfreie Datenübermittlung
Damit entfiele auch die Gefahr nachträglicher, aufwändiger Rechnungskorrekturen aufgrund von Übertragungsfehlern im manuellen Prozess, so die Pressemitteilung. Die Grundlage dafür bilden IoT-Funknetze, die in Kundengebäuden einzurichten sind.

Ein Lora-CLS-Gateway von Zenner sammelt dann die Daten der Messgeräte in den Wohnungen, die mit entsprechender Lora-Technik ausgerüstet sind.

Digitale Zählerwelt
An dieser Stelle kommen die Intelligenten Messsysteme (iMS) ins Spiel, deren flächendeckenden Einbau das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende bei Verbrauchern mit mehr als 10.000 kWh pro Jahr in den nächsten Jahren vorsieht.

Deren Herzstück, das Smart Meter Gateway (SMGW), verfügt über eine CLS-Schnittstelle, die auch zur Kommunikation mit dem Lora-Gateway nutzbar ist. Die Verbrauchswerte der Wohnungen und des Gebäudes werden dabei über einen gesicherten „Tunnel“ in ein zentrales Abrechnungssystem geleitet, heißt es in der Mitteilung weiter. 

Berechtigte wie die Hausverwaltungen könnten zukünftig über eine Plattform ebenfalls Zugang erhalten. Die Energiedaten sollen über den Standardprozess für die iMS zu Minol gelangen.

Im Paxistest
Ab Mitte Februar wird im Karlsruher Prüflabor das Zusammenspiel der Hard- und Softwarekomponenten in der Praxis getestet. Bereits vor Weihnachten hatten Experten damit begonnen, an der Kompatibilität der unterschiedlichen IT-Systeme zu arbeiten.

Ende Oktober hatten die Unternehmen vereinbart, gemeinsam Mehrwertdienste auf Basis der Digitalisierung des Messwesens zu entwickeln. 

Das Lösungskonzept „Immo Digital +“ stellte die Minol-Zenner-Unternehmensgruppe auf der E-World vor. Weitere Informationen finden Sie auf folgender Webseite: www.minol.de/immo-digital-plus

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere News in unserem Newsarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS