19. FEBRUAR 2018

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Groko: Was lange währt ...


Am 7. Februar verständigten sich Union und SPD in Berlin auf einen Koalitionsvertrag. Die SPD-Mitglieder müssen noch zustimmen. Die Verbände bewerten die Einigung unterschiedlich.
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Interessenvertreter der Energiewirtschaft bewerten die Ergebnisse der Verhandlungspartner wie folgt:
 
Verband kommunaler Unternehmen (VKU)

Der VKU begrüßt die energiepolitischen Verabredungen von CDU/CSU und SPD.

Zu Recht wird die Rolle der Stadtwerke in der Transformation eines zunehmend dezentralen und integrierten Energiesystems ausdrücklich gewürdigt, so der Verband.
 
„Der Koalitionsvertrag enthält viele gute Anknüpfungspunkte für eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung des Energiesystems“, so der VKU in einer Mitteilung. „Die Stadtwerke werden ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.“
 
Der VKU begrüßt, dass an den völkerrechtlich verbindlichen Klimaschutzzielen für 2030 und 2050 festgehalten wird.
 
Mit der vorgesehenen Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ bietet sich die Chance, ein akzeptanzfähiges Aktionsprogramm für den mittelfristigen Strukturwandel zu erarbeiten, heißt es.
 
Die stärkere Verantwortung des Bau- und Verkehrssektors für die Erreichung der Klimaschutzziele sei ebenfalls sinnvoll.
 
Besonders erfreulich wertet der Verband wir den Hinweis, dass der Ausbau der Erneuerbaren und der Netzausbau zukünftig synchronisiert werden müssen.
 
„Die Energiewende wird nur mit starken Partnern, wie Stadtwerken und kommunalen Unternehmen zum Erfolg. Genau das spiegelt der nun vorliegende Entwurf des Koalitionsvertrags wider“, so Michael Ebling, Präsident des VKU.


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Datum:
08.02.2018
Bilder:
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

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