19. FEBRUAR 2018

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In der modernen Stadt funkt's


Karlsruhe, Ulm, Darmstadt: Bundesweit testen mutige Ingenieure eine neue Funktechnik. Sie soll die Basis für das Internet der Dinge in Städten und Gemeinden sein. Im Long Range Wide Area Network, kurz Lorawan, kommunizieren Sensoren über weite Strecken.
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Zurzeit installieren die Stadtwerke Karlsruhe nach eigenen Angaben Antennen für die neue Funktechnologie. Sie soll das gesamte Stadtgebiet abdecken.

 

Bereits gestartet ist das Projekt Smart Waste. In diesem Anwendungsfall werden Ultraschall-Sensoren in Abfallbehältern der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) installiert, zum Beispiel in Unterflurcontainern an den Bus- und Straßenbahnhaltestellen.

 

Die Sensoren übermitteln in regelmäßigen Abständen Informationen zum aktuellen Füllstand, die dann per Ampeldarstellung für die Disposition visualisiert werden.

 

Müllabfuhr nach Bedarf

 

Erreicht die Füllhöhe ein zuvor festgelegtes, kritisches Maß, werden Mitarbeiter der VBK per Signal darüber informiert.

 

Die Verkehrsbetriebe, Kooperationspartner in diesem Projekt, können die Behälter somit gezielt ansteuern und leeren.

 

„Ob Parkplatzsensoren, die freie Parkplätze melden, Feuchtigkeitsmesser in Räumen oder Funkfernüberwachung von Trafostationen. Hier entsteht das Netz der Dinge“, so die Stadtwerke in einer Mitteilung.

 

W-Lan ist räumlich stark begrenzt, eine Lorawan-Antenne kann Daten über Entfernungen bis zu 20 Kilometer empfangen, erläutert Andreas Hallwachs von der SWK-Novatec, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Karlsruhe.


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Datum:
13.02.2018
Bilder:
Bild: j-mel/fotolia.de

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