17. JANUAR 2018

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Da schau her: Blockchain im Allgäu


Das Allgäu steht für Urlaub auf dem Bauernhof und Bergwandern. Ein Projekt des Allgäuer Überlandwerks zeigt jetzt die andere Seite der Region zwischen Bodensee und München. Vorbild ist ein Pilotprojekt im New Yorker Stadtteil Brooklyn.
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Der Versorger und das New Yorker Start-Up LO3 Energy ermöglichen künftig den direkten Stromhandel zwischen Privatpersonen.

 

Im Energiemarkt der Zukunft werden Haushalte eine wesentlich aktivere Rolle einnehmen als bisher.

 

Der zunehmende Wandel von reinen Stromverbrauchern hin zu Prosumern ist nur eine von vielen Herausforderungen für Energieversorger und Netzbetreiber auf dem Weg in eine erfolgreiche Energiezukunft.

 

Erkenntnisse aus New York

 

Das Start-Up LO3 aus New York machte es in Brooklyn vor. Das Brooklyn Microgrid ist eines der meistgenannten Beispiele, wenn es um die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie in der Praxis geht.

 

Das Beispiel von Brooklyn ist die digitale Vernetzung von Nutzern zu einem virtuellen Stromnetz, in dem überschüssige Energie von regenerativen Erzeugungsanlagen direkt an andere Teilnehmer in der Nachbarschaft verkauft werden.

 

Die Blockchain bildet die Grundlage für die Vertragsabschlüsse und gilt als besonders fälschungssicher.

 

Jetzt erforschen das Allgäuer Überlandwerk und LO3 Energy die Vorteile der Blockchain-Technologie für den Allgäuer Energiemarkt und die möglichen Einsatzzwecke.

 

Handelsplattform

 

„Ziel des Projekts im Allgäu ist der Aufbau einer Handelsplattform, auf der Stromerzeuger und Stromverbraucher zusammengebracht werden und untereinander – ohne einen dazwischengeschalteten Energieversorger – Strom handeln können“, heißt es in einer AÜW-Mitteilung.

 

Das kommt einem Paradigmenwechsel im Energiemarkt gleich.

 

Statt wie bisher Strom unbekannter Herkunft von nur einem Stromversorger zu beziehen, sollen Haushalte nun aus einer Vielzahl verschiedener Lieferanten ihren Strombezug flexibel selbst auswählen können.

 

Gleichermaßen ist es auf Erzeugungsseite denkbar, überschüssig produzierten Strom nicht wie bisher über die EEG Vergütung einfach ins Netz einzuspeisen, sondern diesen lokal an den nächsten Abnehmer zu verkaufen.

 


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Datum:
27.10.2017
Bilder:
Bild: Corinna Dumat/pixelio.de

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