Regionale Wertschöpfung per Klick

Gebäude energetisch zu sanieren, spart nicht nur Energie und ist gut für das Klima, sondern schafft auch Arbeitsplätze und trägt zur Wertschöpfung bei.

21. Dezember 2016

Kommunen können ab sofort mit einem Online-Wertschöpfungsrechner den Umfang regionalökonomischer Effekte selbst ermitteln. Er wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) entwickelt und auf der Kommunalen Klimakonferenz 2016 in Berlin vorgestellt.

Durch Eingabe von Daten zu Gebäudebestand, Sanierungstätigkeit und vor Ort ansässigen Wirtschaftsbetrieben lassen sich kommunale Steuereinnahmen sowie regionale Beschäftigungseffekte und Unternehmensgewinne per Mausklick berechnen, so die Difu.

Kommunen können so herausfinden, wie sie über Förderung von energetischen Sanierungen zur kommunalen Wertschöpfung beitragen können. Anhand eines Online-Rechners kann ermittelt werden, wie hoch die ökonomischen Effekte der energetischen Gebäudesanierung bereits sind bzw. wie sich mit einer Steigerung der Sanierungsrate die kommunale Wertschöpfung erhöhen ließe. Die Ergebnisse werden in Form von Tabellen und Grafiken zur Verfügung gestellt.

Der Rechner steht kostenfrei unter diesem Link zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Weiß et al. (2014) – Kommunale Wertschöpfungseffekte durch energetische Gebäudesanierung (KoWeG)

Der im Text erwähnte Online-Wertschöpfungsrechner für erneuerbare Energien von 2011 ist unter folgendem Link abrufbar: