2.500 Arbeiter bauen die Ferngasleitung Opal

Milliarden-Investitionen für Erweiterung der Erdgasinfrastruktur

05. März 2010

Der Grundstein für den Bau der 470 km langen Erdgasleitung Opal ist gelegt. Die Bauarbeiten für die geplante Erdgasübernahmestation an der Ostseeküste in Lubmin wurden gestartet. Dort werden künftig jährlich bis zu 55 Mrd. m³ Erdgas aus der Ostseepipeline Nord Stream anlanden. Von der Übernahmestation aus soll das Erdgas dann über zwei große Anbindungsleitungen weitergeleitet werden.

Die Bauarbeiten für die Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung (Opal) laufen bereits: Bis zu 2.500 Arbeiter sind bis zur geplanten Inbetriebnahme der Leitung im Oktober 2011 mit den Bauarbeiten beschäftigt. Von der Ostseeküste aus führt die Pipeline künftig durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis in die Tschechische Republik.

Neben der Opal-Leitung ist der Bau der Norddeutschen Erdgasleitung (NEL) geplant, die vom Anlandepunkt der Nord Stream an Schwerin und Hamburg vorbei bis zum Erdgasspeicher Rehden in Niedersachsen führen soll. Mit dem Bau der beiden Pipelines werden ländliche Regionen im Norden und Osten Deutschlands auch schnelle Internetzugänge erhalten. Denn neben den Erdgas-Leitungen werden auch moderne Glasfaserkabel verlegt.

(Im Bild: Gemeinsam mit dem Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Till Backhaus (li), und Staatssekretär Jochen Homann (re) aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie haben Dr. Gerhard König (2 v.l.), Sprecher der Geschäftsführung der Wingas, und Hans-Peter Floren von der E.on Ruhrgas die Bauarbeiten für die geplante Opal-Erdgasübernahmestation an der Ostseeküste in Lubmin gestartet.)