200. Energieeffizienz-Netzwerk gestartet

Regionale Unternehmer-Netzwerke sind ein zentraler Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz. Rund 500 dieser Netzwerke sollen nach dem Willen der Bundesregierung deutschlandweit entstehen. Die jüngste Gründung fand in Bayern statt. Damit gibt es jetzt 200 Netzwerke bundesweit.

14. September 2018

Im Netzwerk Ecoistics.EffNaNet Ford 05 haben sich fünf Autohäuser aus Bayern zusammengetan.

 

„Der Fokus der Händler mit angeschlossenen Werkstätten liegt vor allem darauf, energieintensive Druckluftprozesse zu optimieren“, so das Bundeswirtschaftsministerium in einer Mitteilung.

 

Auch bei der Beleuchtung der Verkaufsräume will das Netzwerk in Zukunft Energie einsparen.

 

„Energie ist ein erheblicher Kostenfaktor im Unternehmen. Im ersten Schritt werden wir Druckluft, Beleuchtung und Heizung überprüfen und im Netzwerk gemeinsam Einsparmaßnahmen entwickeln“, so Jürgen Koppenhöfer, Geschäftsleitung bei Autohaus Ewald GmbH.

 

Bundesweit mehr als 1800 Unternehmen

 

Laut Ministerium beteiligen sich jetzt deutschlandweit insgesamt mehr als 1.800 Unternehmen an der Initiative von Bundesregierung und 22 Verbänden und Wirtschaftsorganisationen.

 

Diese unterstützt Unternehmen dabei, sich zu Energieeffizienz auszutauschen und Effizienzpotenziale zu identifizieren und zu heben. Dadurch senken die Teilnehmer ihren Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

 

„Die Zahl von 200 Netzwerken ist ein wichtiger Beleg dafür, dass die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke einen wirkungsvollen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz leisten kann“, so Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

 

Werden Einsparziele erreicht?

 

Nach seinen Worten ergab eine Analyse, dass die untersuchten Netzwerke ihre Einsparziele bisher durchschnittlich zu 105 Prozent erreichten.

 

Die Unternehmen schaffen gemeinsam mehr als sie sich vorgenommen haben, so Altmaier. „Damit setzen sie ein wichtiges Zeichen und zeigen, dass auch ein freiwilliges Instrument der Wirtschaft wesentlich dazu beitragen kann, die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen“

 

Beispiel Nordbayern

 

Im Juli fand in München der Auftakt einer Veranstaltungsreihe von deutschlandweiten, regionalen Konferenzen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke statt.

 

Zusammen mit dem Bayerischen Energieeffizienz-Netzwerk (Been-I) informierte die bundesweite Netzwerkinitiative Unternehmen, Verbände und Kammern über die Vorteile der Netzwerkarbeit.

 

Been-I besteht den Angaben zufolge aus über 30 regionalen Energieeffizienz-Netzwerken.

 

›Franken vernetzt sich‹

 

Darunter auch die Netzwerke ‚Franken vernetzt sich‘ und ‚Impuls für Bayern‘, die von E.on moderiert werden. Insgesamt 26 Unternehmen sind Teil der Netzwerke.

 

Hier die Details zum Nachlesen www.energiespektrum.de/182083