4-MW-Prototyp von Senvion wird in Deutschland installiert

Senvion hat mit Prokon Regenerative Energien Vereinbarungen über die Lieferung von Turbinen mit einer Gesamtleistung von etwa 130 MW geschlossen. Dabei wird der Prototyp der Senvion 4.2M140 eingesetzt.

07. August 2018

»Wir freuen uns sehr, mit Prokon die Installation des Prototyps der 4.2M140 umzusetzen und danken ihnen für ihr Vertrauen in Senvion. Die Nachfrage nach unserer neuesten Turbine ist aufgrund der niedrigen Stromgestehungskosten sehr hoch. Wir erwarten, dass sich das Interesse mit Bau des Prototyps weiter verstärken wird«, so David Hardy, Executive Director und Chief Sales Officer von Senvion.

Die Senvion 4.2M140 ermögliche aufgrund der niedrigen Stromgestehungskosten auch an Standorten mit geringen und mittleren Windgeschwindigkeiten einen wettbewerbsfähigen Betrieb von Windenergieanlagen, so der Hersteller. Durch die gestiegene Effizienz der neuen Turbinen gebe es damit auch in Deutschland ein deutlich breiteres Spektrum geeigneter Standorte.

Außerdem haben Senvion und Prokon Kooperationsverträge für weitere sieben Projekte und damit 27 Anlagen in Deutschland geschlossen. Die Leistung umfasst bei allen Projekten die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Anlagen.

Entsprechend der unterschiedlichen Standortbedingungen liefert Senvion neben der 4.2M auch 3.2M und 3.6M-Turbinen mit Nabenhöhen von 110 bis 165 Metern. Die Verträge ergänzen den vor zwei Jahren geschlossenen Kooperationsrahmenvertrag, heißt es in der Mitteilung.

»Wir erwarten mit dem Einstieg in die 4 MW-Klasse an bestimmten Standorten eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit unserer Projekte in den kommenden Ausschreibungsrunden des EEG«, sagt Heiko Wuttke, Mitglied des Vorstands von Prokon.