50 Milliarden für das Netz

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Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben die ersten Entwürfe des Netzentwicklungsplans (NEP) 2030 und des Offshore-Netzentwicklungsplans (O-NEP) 2030 der Bundesnetzagentur übergeben.

23. Februar 2017

Die Stellungnahmen der öffentlichen Konsultation fließen in die zweiten Entwürfe von NEP und O-NEP ein. Bis zu 50 Milliarden Euro könnte der Netzaus- und Umbau kosten.

So veranschlagen die Netzbetreiber im NEP für Netzmaßnahmen ein Gesamtvolumen der Investitionen für Szenarien mit Zieljahr 2030 von 34 bis 36 Milliarden Euro unter der Annahme, dass die HGÜ-Verbindungen DC1 sowie DC3-5 vollständig als Erdkabel ausgeführt werden. Die Angaben zu den Investitionskosten haben einen vorläufigen Charakter, teilen die Unternehmen weiter mit.

Das Volumen der Netzverstärkungen auf Bestandstrassen beträgt je nach Szenario zwischen 7.600 und 8.500 Trassenkilometer (km). Der Ausbaubedarf neuer Leitungstrassen liegt in allen Szenarien mit Zieljahr 2030 je bei 3.800km, davon sind etwa 2.600 km HGÜ-Verbindungen und rund 1.200 km AC-Verbindungen.

Die Ausbaumaßnahmen des sogennannten Start-Offshorenetzes im O-NEP 2030 haben eine Gesamtlänge von rund 850km. Die Länge des Zubau-Offshorenetzes beträgt in drei Szenarien 2.277 und in einem 3.702km. Das Gesamtvolumen der Investitionen einschließlich der Kosten für das Start-Offshorenetz beträgt bis 2030 rund 16 Milliarden Euro. Zum Netzausbau siehe auch Seite 50 bis 54.

Erschienen in Ausgabe: 02/2017