Erneuerbare

Alte Flächen, neue Ideen

Statkraft hat am Wasserkraftstandort Dörverden einen PV-Park gebaut. Das Nachverdichten von Flächen ist ein neuer Trend, um Kapazitäten zu schaffen.

05. Dezember 2018
Wooden ruler on a desk, in the shape of ecologic house with a solar panel and sunbeams. Concept of ecological house design
(Bild: Alberto Masnovo/fotolia.de)

Die PV-Anlage im Landkreis Verden hat eine Leistung von 750 kW und kann rund 180 Haushalte mit Strom versorgen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

»Als Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie entwickeln wir weltweit Projekte im Bereich Wasser-, Wind- und Solarkraft«, so Maik Thalmann von Statkraft. »Daher liegt es für uns nahe unternehmenseigene Flächen ebenfalls weiterzuentwickeln.«

Die Fläche neben dem Kraftwerk war auf Grund der direkten Nähe zum Stromnetz sehr gut für einen Solarpark geeignet, heißt es. Die Anlage wird in Abhängigkeit von den Wetterbedingungen im Jahr etwa 700.000 kWh erneuerbaren Strom erzeugen.

Laufwasserkraftwerk mit Akkubatterie

In der Gemeinde Dörverden betreibt Statkraft ein Laufwasserkraftwerk mit einer Nennleistung von 4,5 Megawatt (MW).

Im Frühjahr 2016 nahm das Unternehmen am Standort eine Multi-Megawatt-Batterie in Betrieb, die drei Megawatt Primärregelleistung liefern und damit sekundenschnell Schwankungen im Stromnetz ausgleichen kann.

Flächenverdichtung

Auch Vattenfall arbeitet an der Nachverdichtung von Flächen. Das Unternehmen will die solare Stromerzeugung ausbauen und nutzt Flächen an Pumpspeicherwerken des Unternehmens.

Das Kraftwerk in Geesthacht dient als Pilotprojekt. Details zum Nachlesen finden Sie hier.

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