Auf dem Weg in die Wasserstoffgesellschaft

Das Berliner Startup HPS hat ein System entwickelt, das den an sonnenreichen Tagen mit einer PV-Anlage produzierten Strom entweder sofort verwendet oder in Wasserstoff umwandelt und speichert. Nun hat das Unternehmen einen mit 500.000 Euro dotierten Preis gewonnen.

29. Oktober 2018

Der Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Ausgelobt hatte den Wettbewerb die Crowdinvesting -Plattform Wiwin.

»Die Auszeichnung ist eine bedeutende Anerkennung für unser Team und unsere Entwicklungsarbeit. Mit unserem Produkt Picea ermöglichen wir es unseren Endkunden erstmals selbst die Energiewende im eigenen Heim zu vollziehen«, so Zeyad Abul-Ella, Geschäftsführer von HPS.

HPS entwickelt und produziert integrierte Systeme zur Speicherung und Nutzung von Sonnenenergie für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das HPS-System Picea ist Energiespeicher, Heizungsunterstützung und Wohnraumbelüftung in einem kompakten Produkt.

»Auf Basis des eigenen leistungsfähigen Energiemanagements deckt Picea den Bedarf eines Einfamilienhauses an elektrischer Energie vollständig ab«, heißt es in einer Produktbeschreibung. Zudem wird die entstandene Abwärme als Heizwärme dem Haus bereitgestellt und reduziert so die Heizkosten.

»Im Vergleich zu marktgängigen Batterien bietet Picea hundertfach mehr Speicherkapazität bei doppelt so viel Leistung«, so HPS.

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