Infrastruktur

Auf der Zielgeraden

Nach einer intensiven Planungsphase fiel 2015 der Startschuss zur Modernisierung der Messe Essen. Das Projekt ist im Zeit- und Kostenplan. Es entsteht ein zeitgemäßes Ambiente für künftige E-world-Messen.

12. November 2018
Die neu gestaltete Messebrücke verbindet das Congress Center Ost (rechts) mit der Grugahalle (links).
Der Schriftzug "Grugapark" auf den Scheiben der Messebrücke zeigt die Sichtachse zum Haupteingang des Gruaparks.
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09-08-2018/Essen/Germany
Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH
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(Bild: ©MESSE ESSEN GmbH, 45001 Essen, Germany)

Eine offene, funktionelle Architektur, einfache Orientierung, flexible Logistik und moderne Technik waren die Zielvorgaben für die Neue Messe Essen. »Mit dem Baubeginn entsteht am Standort Essen ein Messegelände, das zu den modernsten in ganz Deutschland gehört. Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Projekt die Standortvorteile unserer Stadt ausbauen und uns Gästen aus aller Welt als attraktiver Marktplatz präsentieren können«, kommentierte Thomas Kufen (im Bild rechts), Oberbürgermeister der Stadt Essen, damals den Baubeginn. Das Modernisierungskonzept entstand auch in Zusammenarbeit mit Ausstellern und Besuchern. »Wir haben unseren Kunden genau zugehört und setzen ihre Erwartungen an ein zeitgemäßes Messegelände konsequent um«, erläuterte Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen (li.) die geplanten Maßnahmen.

Klare, offene Leitidee

Im Detail sieht das Konzept die klare Strukturierung der Hallen vor. So entstehen aus 18 mitunter kleinteiligen Hallen nun insgesamt acht große. Schon ein gutes Jahr später konnte der pünktliche Abschluss der ersten Bauphase mit der Eröffnung des neuen, 2.000 m2 großen Glasfoyers mit direkt angeschlossenen, ebenfalls neuen Kongressräumlichkeiten gefeiert werden.

Die Voraussetzung dafür, dass die erste Bauphase bei laufendem Messebetrieb planmäßig abgeschlossen werden konnte, war die minutiöse Definition der einzelnen Schritte im Bauprozess und deren Abstimmung auf den Veranstaltungskalender. »Ich freue mich sehr, dass wir die Planungsprämissen der ersten Bauphase sowohl zeitlich als auch finanziell voll erfüllt haben«, kommentierte Kuhrt den Etappenerfolg. Zwei Jahre später, und pünktlich zur Security 2018, ging die neue, 11.000 m2 große Halle 6 erstmals komplett in Betrieb. Schon jetzt kommt die Modernisierung am Markt gut an. »Mit dem Startschuss unserer Modernisierung hat die Nachfrage seitens nationaler und internationaler Gastveranstalter deutlich zugenommen«, so Kuhrt. »Gerade hoch spezialisierte Fachmessen und Kongresse haben sich für Essen als neue Heimat entschieden. Die Modernisierung hat also ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unseres Messestandorts gesetzt.«

Platz für neue Mobilität

Ein klares Signal in Richtung Zukunft ist auch die neue Ladeinfrastruktur für E-Autos. In Zusammenarbeit mit dem Ladeinfrastrukturbetreiber Allego richtet die Messe Essen Schnellladestationen für Elektroautos ein. Der Aufbau der Ladeinfrastruktur ist Teil des von der EU geförderten Pilotprojekts fast-E, dessen Ziel ein engmaschigeres Netzwerk an Ladestationen in Mitteleuropa ist. Messebesucher und Parkplatznutzer können ihr Elektroauto ab sofort auf dem Messeparkplatz P1 mit Ökostrom auftanken.

»Mit dem Startschuss unserer Modernisierung hat die Nachfrage seitens nationaler und internationaler Gastveranstalter deutlich zugenommen.«

— Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen

In 25 Minuten ist das Elektroauto aufgeladen und wieder fahrbereit. Die moderne Schnellladesäule, die die Messe Essen gemeinsam mit dem Betreiber Allego auf ihrem Messegelände installiert hat, lässt drei verschiedene Steckertypen zu. Zwei Fahrzeuge können gleichzeitig geladen werden. Die E-Autos werden mit CO2-freiem Ökostrom versorgt, der zu 100 Prozent aus regenerativer Energie stammt. Die Bezahlung erfolgt unkompliziert über alle wichtigen Ladekarten und Zugangs-Apps sowie das vertragslose Bezahlen per Kreditkarte.

»Wir freuen uns sehr, unseren Messebesuchern und den Nutzern unserer Parkplätze mit den neuen Schnellladestationen noch mehr Komfort bieten zu können und gleichzeitig einen Beitrag zur E-Mobilität als Mobilitätskonzept der Zukunft zu leisten«, so Oliver P. Kuhrt. Martin Heine, Account Manager Corridors & B2B bei Allego, ergänzt: „Um Elektromobilität für alle interessant zu machen, muss eine Infrastruktur von Ladestationen mit offen Standards aufgebaut werden. Gemeinsam mit der Messe Essen können wir möglichst vielen Nutzern Schnellladesäulen zugänglich machen. Nur so überzeugen wir Kunden in der Region von den Vorteilen der neuen Antriebstechnologie.«

In der vierten und letzten Bauphase auf dem Messegelände wird der Neubau im nördlichen Teil der Halle 5 abgeschlossen. Das Gesamtprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 90 Mio. € soll im Herbst 2019 fertig sein. Die Flächenbilanz von 110.000 m2 bleibt auch nach Abschluss der Modernisierung erhalten. ls

Erschienen in Ausgabe: 09/2018

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