Mit der Abschaltung des letzten Braunkohleheizkraftwerks in der Hauptstadt sei Berlin das erste Bundesland, in dem Strom und Wärme ohne den Energieträger Braunkohle erzeugt werden, teilte Vattenfall mit. Ende Mai schaltete der Energieversorger das Braunkohlekraftwerk am Standort ab.

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Die ursprüngliche Idee, einen Teil der Energie mit Biomasse zu erzeugen (Energiespektrum berichtete darüber), wurde Ende 2012 fallengelassen - auf Druck von Anwohnern und Bezirk, aber auch, da die Beschaffung ausreichender Mengen Biomasse aus nachhaltigen Quellen nicht gewährleistet werden konnte.

Teil der Klimaschutzvereinbarung

600.000 Tonnen CO2-Emissionen werden durch die Abschaltung der Braunkohleanlage und die Umstellung auf Erdgas jährlich eingespart, so das Unternehmen. In die Modernisierung der am Standort vorhandenen Gas-KWK-Anlagen habe man 100 Millionen Euro investiert.

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Die Abschaltung der Braunkohleanlage ist Teil der Umsetzung der Klimaschutzvereinbarung, die Vattenfall im Jahr 2009 mit dem Land Berlin geschlossen hat.