WINDKRAFT

Aus für das Enercon-Ei

Windenergieanlagen-Hersteller Enercon hat die erste Anlage der neuen EP3-Schwachwindvariante in einem Testfeld installiert. Aus Kostengründen hat Enercon die Anlage mit neuem Kompaktdesign entwickelt.

11. März 2019
Aus für das Enercon-Ei
(Bild: Enercon)

Mit der Installation im Windenergie-Testfeld Wieringermeer in den Niederlanden erreicht Enercons EP3-Programm die nächste Phase, so das Unternehmen.

Die Schwachwindanlage (IEC-Windklasse IIIA) ist nach der für Windklasse-IIA-Standorte

ausgelegten E-126 EP3 der zweite Anlagentyp mit dem neuen Kompaktdesign. „Wir freuen uns,

dass wir mit unserem EP3-Programm vorankommen und die erste E-138 erfolgreich installiert

haben“, sagt Enercon Vertriebsleiter Stefan Lütkemeyer.

Wettbewerbs- und Kostendruck in Onshore-Märkten

Weltweit folgen die neuen EP3-Anlagentypen einem durchweg funktionalen Design mit kompakter Auslegung. Äußerlich zeigt sich dies durch die Abkehr vom bisher für Enercon WEA typischen eiförmigen Gondeldesign.

Nennleistung 3,5 MW

Die E-138 EP3 besitzt einen Rotordurchmesser von 138,6 Meter, eine Nennleistung von 3,5 MW und ist in Nabenhöhen von 81 bis 160 Meter verfügbar.

„Wir verzeichnen eine ausgesprochen positive Marktresonanz – ein Beleg dafür, dass wir für die sich wandelnden Marktanforderungen die richtigen Produkte entwickeln“, so Enercon.

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