Auszeichnung für Siemens Energy

Innovationspreis für Gasturbine

23. Februar 2010

Umweltminister Norbert Röttgen hat Siemens Energy den Innovationspreis für Klima und Umwelt in der Kategorie Umwelt-Produkte übergeben. Der Preis wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) vergeben. Er zeichnet Produkte aus, die entscheidend dazu beitragen, den Klimawandel weltweit zu begrenzen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren.

„Unsere innovative Gasturbine, die im Kraftwerk Irsching4 ihren Eignungstest bravourös bestanden hat, zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und Stromerzeugung keine Gegensätze darstellen und sich Innovationen auch und gerade im Bereich der Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern lohnen“, sagte Michael Süß, CEO der Division Fossil Power Generation bei Siemens Energy. Bezogen auf den Emissionsdurchschnitt der weltweiten Stromerzeugung spare jedes neue Kraftwerk mit dieser Turbine jährlich rund 700.000 t Kohlendioxid.

Mit über 13 m Länge, einer Höhe von fünf Metern und einem Gewicht von 444 t hat die Gasturbine Einzug in das Guinness-Buch der Rekorde gehalten. Eingebaut in einem kombinierten Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von rund 570 MW kann die Turbine die Bevölkerung einer Stadt mit rund 3,4 Mio. Einwohnern – das entspricht in etwa der Größe Berlins – mit Strom versorgen. Dabei wird ein solches Kraftwerk, laut Siemens, einen Wirkungsgrad von über 60 Prozent erreichen.

Die Gasturbine wurde in den Siemens-Werken Berlin, Mülheim an der Ruhr und in den USA entwickelt und konstruiert. Das Unternehmen investierte in die Entwicklung und den Bau der Gasturbinenanlage im bayerischen Irsching und in den dortigen Testbetrieb rund 500 Mio. €.