Batterien auf dem Prüfstand

Prüfkonzept für mehr Sicherheit beim Testen von Batterien und Hybridsystemen

22. März 2010

Untersuchungen zur Lebensdauer, zum Wirkungsgrad oder zur Zyklenfestigkeit unterliegen mit steigender Speicherkapazität des Batteriesystems auch steigenden Gefahren für Personen, Labor und Prüfling. Für die Entwicklung einer leistungsfähigen Batterie spielen daher, nach Informationen der FuelCon AG, Sicherheitsaspekte bei Batterietests bereits während der Forschungsphase eine zentrale Rolle. Vor allem die Lithium-Ionen-Technologie, die aufgrund ihrer hohen Energiedichte eine Favoritenrolle für Anwendungen im Automobil einnimmt, birgt erhöhte Sicherheitsrisiken.

Bei Lithiumbatterien ist neben der tatsächlich entnehmbaren elektrischen Energie ein Vielfaches der Energie auch in den Batteriekomponenten gespeichert. Bei Missbrausprüfungen aber auch bereits bei Performance-Tests an Batterien besteht die Gefahr, dass diese Energie freigesetzt wird.

Die Teststandsreihe ‚Evaluator-B‘ der FuelCon AG verfügt, so das Unternehemen, über umfangreiche Sicherheitsfunktionen. So steht zum Beispiel ein weites Spektrum an Prüfkammern für Untersuchungen gemäß Hazard-Level 3 bis hin zu Hazard-Level 7 zur Verfügung. In diesen Prüfkammern sorgen verschiedene Sensoren wie zum Beispiel Rauchdetektoren oder eine automatische Türkontrolle für zusätzliche Sicherheit. Verletzungen von Personen oder Schäden der Laborumgebung können damit, so das Unternehmen aus Magdeburg-Barleben, vermieden werden. Die für die Entwicklung eines optimalen Thermomanagements der Batterie sowie für Umweltsimulationen werden Temperatur- bzw. Klimaprüfkammern benötigt. Auch diese sind mit einer in den Prüfstand integrierten Sicherheitsausstattung versehen. Angefangen von einer automatischen Spülung mit Inertgas bis hin zu einem CO2 -Feuerlöschsystem.

FuelCon präsentiert seine Test- und Diagnosesysteme auf der Hannover Messe 2010, Halle 27, Stand J56