Bau in Leipzig und Nürnberg geht voran

Wärmespeicher

Der Wärmespeicher der Stadtwerke Leipzig (SWL) nimmt mit dem Aufrichten der Druckbehälter Gestalt an.

24. Juli 2014

Anfang Juli wurden die ersten sechs Behälter aufgestellt. Insgesamt werden die neun Wärmespeicher ein Volumen von 3.000m3 fassen und 225MWh thermische Energie speichern. Im Herbst 2014 soll der Speicher in Betrieb gehen, so die Stadtwerke weiter. »Der Speicher ergänzt in den vier Kältemonaten unser Besicherungskonzept. In den anderen Monaten hilft er uns, wirtschaftlich und nachhaltig zu agieren«, so Raimund Otto, Geschäftsführer der SWL. Er wird an das Heißwasserverbundnetz angeschlossen und verzögert beim Ausfall einer Heizanlage das Auskühlen des Fernwärmesystems um 6 bis 7h. Außerhalb der Kältemonate wird bei niedrigen Strompreisen an der Börse auf den Speicher zurückgegriffen. Auch der Speicher der Nürnberger N-Ergie hat seine Gesamthöhe erreicht und wird seit Juli innerhalb von 50 Tagen mit 33Mio.l Wasser gefüllt. Er soll Anfang 2015 in Betrieb gehen. »Unser Wärmespeicher wird nach Fertigstellung einer der modernsten und höchsten Wärmespeicher in Deutschland und in Europa sein. Zudem wird er als erster Speicher in Deutschland auf Basis der Zwei-Zonen-Technik arbeiten«, so Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender N-Ergie. Ein Zwei-Zonen-Speicher erlaubt die Pufferung von über 100°C heißem Wasser. So kann Wärme von bis zu 1.500MWh gespeichert werden.

www.swl.de, www.n-ergie.de

Erschienen in Ausgabe: 06/2014