Baustart für die Erdgasleitung Opal

Genehmigung für Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern

10. September 2009

Die Erdgasleitung Opal (Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung) kommt: Nachdem bereits die Planfeststellung für Mecklenburg-Vorpommern und für den südlichen Bereich Sachsens vorliegt, hat jetzt die Landesdirektion in Dresden die Genehmigung für ein rund 50 km langes Teilstück der Pipeline in Nordsachsen erteilt. Bis auf die Planfeststellung in Brandenburg liegen damit alle Genehmigungen vor.

Unterdessen haben die ersten Vorbereitungen für den Bau der Trasse in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen begonnen. Der Baustart wird wahrscheinlich im Oktober erfolgen. Die Opal Nel Transport ist ein Unternehmen der Wingas-Gruppe und wird den Netzbetrieb der Opal übernehmen. Die Inbetriebnahme der Leitung ist für Herbst 2011 geplant.

Die erteilte Genehmigung der Landesdirektion in Dresden gilt für den Abschnitt zwischen Weißig a. Raschütz unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg und der Stadt Wilsdruff südlich der Bundesautobahn A 4 – von hier aus wird die Erdgasleitung an Freiberg und Olbernhau vorbei bis in die Tschechische Republik führen.

In den einzelnen Verfahren wird insbesondere die Umweltverträglichkeit des Projektes überprüft. „Um die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten, ist der Naturschutz von Anfang an ein wichtiger Faktor für die Planung der Opal“, erläutert Projektleiter Hans-Georg Egelkamp. „Es ist nicht immer die kürzeste Route, die eine Pipeline vom Start- bis zum Endpunkt nimmt. Vielmehr ist ihr Verlauf auch Ergebnis eines intensiven Dialogs mit Fachbehörden, Grundstückseigentümern, Kommunen und auch Umweltverbänden.“