BDEW zur künftigen Energieversorgung

Energiepolitik muss verlässlich sein.

09. Februar 2009

»Die Energiewirtschaft unterstützt die zehn Handlungsempfehlungen der Projektgruppe Energiepolitisches Programm«, erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), zu den vor kurzem veröffentlichten Handlungslinien für die künftige Energieversorgung in Deutschland der Projektgruppe Energiepolitisches Programm. »Damit diese Handlungsempfehlungen und in der Folge milliardenschwere Investitionen der Unternehmen auch umgesetzt werden können, benötigt die Energiewirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen und schnellere Genehmigungsverfahren von der Politik. Dies ist zurzeit leider nicht der Fall, aber absolute Voraussetzung und wird in dem vorgelegten Papier richtigerweise auch aufgegriffen«, erläuterte Müller. Es sei sehr erfreulich, dass das Bundeswirtschaftsministerium die Energiewirtschaft grundsätzlich dabei unterstützen wolle, den Verbrauchern die Zusammenhänge der Branche zu erläutern. »Es ist notwendig und wichtig, um ein gesellschaftliches Verständnis für den Bau neuer Energienetze und Kraftwerke zu erreichen«, so die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. So müsse zum Beispiel deutlich werden, dass es den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien nicht ohne den dazugehörenden Netzausbau geben könne. Das Erreichen der Klimaschutzziele werde zudem ohne neue Kraftwerke nicht möglich sein. Hier müssten Politik und Energiewirtschaft gemeinsam erläutern, woran das liegt.