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KWK

Biowärme für UPM-Standort

Biowärme für UPM-Standort

E.on baut in Hürth bei Köln ein Biomassekraftwerk für eine Papierfabrik. Der Konzern investiert rund 110 Mio. Euro.

04. Dezember 2019
Biowärme für UPM-Standort
(Bild: vegefox.com – stock.adobe.com)

Die neue Anlage ist auf eine elektrische Leistung von 20 Megawatt (MW) sowie eine thermische Feuerungsleistung von 87 MW ausgelegt. Das Kraftwerk wird neben der Wärmeversorgung des Werks des Papier- und Kartonagenherstellers UPM auch erneuerbare Energie in das Stromnetz einspeisen, so E.on in einer Mitteilung.

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Den Brennstoff Restholz kommt den Angaben zufolge aus dem regionalen Umfeld. Im ersten Quartal 2022 soll die Anlage in Betrieb gehen, so E.on.

E.on-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger: „Gemeinsam mit UPM werden wir zeigen, dass eine wirtschaftliche und verlässliche, nahezu CO2-neutrale Energieversorgung eines energieintensiven Industriebetriebs möglich ist. UPM und E.on liefern laut Wildberger ein Beispiel für die klimafreundliche Energieversorgung der Wirtschaft, das weit über die Papierbranche hinausreiche.

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„Durch die neue Versorgung kann das Werk UPM Hürth seinen CO2-Fußabdruck signifikant senken. Das Projekt unterstützt den langfristig geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland“, sagt Winfried Schaur, Vorstandsmitglied von UPM.

„Die neue Anlage soll eine stabile und wirtschaftlich planbare Wärmeversorgung des Standorts sicherstellen und unseren schon heute auf 100 Prozent Altpapier basierenden Produktionskreislauf in Hürth noch nachhaltiger machen“, so Schaur abschließend.

Beide Unternehmen kooperieren bereits am UPM-Standort im bayrischen Plattling. Dort versorgt E. on die Papierfabrik mit einem hocheffizienten Gas- und Dampfkraftwerk.

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