BMU startet Forschungsprojekt zum induktiven Laden von E-Autos

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat ein Forschungsprojekt zum induktiven Laden von Elektrofahrzeugen auf den Weg gebracht. Projektpartner sind die Conductix-Wampfler AG in Weil am Rhein und die Daimler AG in Stuttgart.

16. Dezember 2010

Im Rahmen des Förderprojekts erforschen die beteiligten Partner die technische Realisierbarkeit eines komfortablen Ladesystems mit hohem Wirkungsgrad und die Potenziale des kabellosen Ladens für automobile Anwendungen. Das Hauptziel des Verbundprojekts ›Kabelloses Laden‹ ist nach eigenen Angaben ein fahrzeugtaugliches Ladesystem mit hohem Wirkungsgrad und Komponenten mit möglichst wenig Gewicht, Bauraum und Kosten mit besonderer Berücksichtigung aller erforderlichen Sicherheitsanforderungen.

Elektrofahrzeuge, die heute als Prototypen oder in Testflotten erprobt werden, werden in der Regel an privaten oder öffentlichen Ladestationen nachgeladen. Der Fahrer muss dabei sein Fahrzeug mit einem Kabel an die Stromquelle anschließen und nach dem Laden das Kabel wieder entferne. Beim kontaktlosen, induktiven Laden verläuft das Aufladen der Batterie dagegen deutlich einfacher: Der Ladevorgang startet automatisch, sobald das für das induktive Laden ausgerüstete Fahrzeug auf einem entsprechenden Ladepunkt abgestellt wird.