BNetzA: Konsultationsstart Szenariorahmen 2025

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Konsultation des Entwurfs des Szenariorahmens 2025 der Übertragungsnetzbetreiber begonnen. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit bis zum 23. Juni 2014 zu dem Entwurf Stellung zu nehmen. Dieser ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zum Netzausbau unter www.netzausbau.de veröffentlicht.

13. Mai 2014

Die wichtigsten Änderungen des Entwurfs zum Szenariorahmen 2025 sind laut BNetzA-Präsident Jochen Homann, dass die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) die im Gesetzentwurf zur EEG-Novelle enthaltenen Ausbauziele für die erneuerbaren Energien berücksichtigt haben.

Jedes Jahr müssen die Übertragungsnetzbetreiber mit Hilfe von drei Entwicklungspfaden (Szenarien) die wahrscheinliche Entwicklung der installierten Leistung von konventionellen und EEG-Anlagen sowie den Stromverbrauch für 2025 beziehungsweise 2035 beschreiben. In den jetzt ausgearbeiteten Szenarien variiert der Anteil der Erneuerbaren am Bruttostromverbrauch zwischen 40 % (Szenario A), 45 % (Szenario B) und 47 % (Szenario C) bis 2025.

Darüber hinaus empfehlen die ÜNB eine Änderung der Methodik bei der regionalen Zuordnung von künftig installierten Erzeugungsanlagen. Dies sei vor allem bei Windanlagen an Land für Bedeutung. Zu dem Entwurf des Szenariorahmens 2025 hat die BNetzA ein begleitendes Konsultationsdokument veröffentlicht (www.netzsausbau.de). Darin sind Hinweise, zu welchen Themen sich die BNetzA konkrete Informationen und Stellungnahmen wünscht. »Wir hoffen in den nächsten sechs Wochen eine aktive Beteiligung der Öffentlichkeit an der Konsultation zum Entwurf des Szenariorahmens«, so Homann.