Bosch beteiligt sich an Ads-tec Energy

Bosch und Ads-tec bündeln ihre Aktivitäten im Bereich elektrischer Speichersysteme und deren Management: Dazu erwirbt Bosch Thermotechnik eine 39-prozentige Beteiligung an der Ads-tec Energy GmbH, einem 100-prozentigen Tochterunternehmen der Ads-tec-Gruppe, Nürtingen.

22. Oktober 2018
Batteriespeichersysteme (Bild: Bosch Thermotechnik)

Ein entsprechender Vertrag wurde am 12. Oktober 2018 in Wernau unterzeichnet. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der aufsichtsbehördlichen Genehmigungen. »Gemeinsam mit Ads-tec Energy können wir umfassende Systeme für das dezentrale Energiemanagement in Gebäuden und Wohnquartieren anbieten und so einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten«, sagt Uwe Glock, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Thermotechnik.

»Dezentrale, digitale elektrische Energiesysteme werden aus der Nische in die breite Fläche unseres Alltags entwickelt werden. Regenerative Energien, die Elektromobilität sowie die immer wichtigere Rolle von elektrischer Energie im Bereich der Wärme sind Wachstumstreiber für neue Produkte und Lösungen. Die Ergänzungen und Mehrwerte passen außerordentlich gut zusammen«, ergänzt Ads-tec-Geschäftsführer und Präsident des Bundesverbandes für Energiespeicher (BVES) Thomas Speidel.

Energieversorgung sichern

Glock und Speidel sehen große Wachstumspotenziale beim Management dezentraler Energiesysteme in Städten und Quartieren. Dabei ist die intelligente Sektorkopplung ein wichtiger Schlüssel, um künftig die Anforderungen der Menschen an die Energieversorgung in ihren Wohngebieten zu erfüllen. Es sei wichtig, sich hier strategisch als starker Anbieter ganzheitlicher Systemlösungen und Services zu positionieren.

Bei der Sektorkopplung werden verschiedene Energieformen – wie beispielsweise Strom, Gas bzw. Wärme/Kälte – über Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen, Photovoltaik und zukünftig vermehrt auch Elektromobilität miteinander verbunden und transformiert. Dabei werden auch zunehmend Produkte und Lösungen für Privathaushalte, Industriebetriebe, Energieversorger und Infrastrukturbetreiber entwickelt und angeboten, heißt es in der Mitteilung.

Digitalisierung und intelligentes Management spielen dabei eine entscheidende Rolle. Das Internet der Dinge wird hier insbesondere auch zum Internet der dezentralen Energieversorgung.

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