Chefsache Energieeffizienz

Ein effizientes Energiemanagement senkt den Energieverbrauch in kommunalen Liegenschaften um bis zu 20 Prozent. Die Kosten für die nötigen energietechnischen Beratungen fördert der Bund ab dem 1. Januar 2019 über die Kommunalrichtlinie.

16. November 2018
Bild: Michael Staudinger / pixelio.de
Bild 1: Chefsache Energieeffizienz (Bild: Michael Staudinger / pixelio.de)

Die Förderung der Bundesregierung ersetzt die Landesförderungen. Darauf weist das Kompetenzzentrum Energiemanagement der Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) hin.

Förderung durch Kommunalrichtlinie

Die Kommunalrichtlinie fördert künftig drei Jahre lang die Sach- und Personalkosten für Dienstleister bei der Unterstützung des Energiemanagements, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von KEA und dem Verband der regionalen Energieagenturen (IGrEA).

»Dazu gehören die Messtechnik und Gebäudebewertung, Sachausgaben für Software sowie die Ausgaben für die Schulungsteilnahme«, beschreibt Dr. Klaus Keßler, Vorstandvorsitzender der IGrEA, die Inhalte.

Über das Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Landes Baden-Württemberg gibt es bereits seit mehreren Jahren Fördermittel in ähnlicher Höhe wie sie jetzt der Bund anbietet. Eine Kumulierung ist nicht möglich.

Bedingung für die Bundesförderung ist allerdings ein systematischer Ansatz.

Alle Prozesse sowie die Verbrauchs- und Erzeugungsstellen müssen erfasst und stetig optimiert werden. Die Kooperation von IGrEA und KEA bildet eine gute Ausgangsposition, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Beim kommunalen Energiemanagement verstärken die beiden Organisationen künftig ihre Kooperation. Sie wollen die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg damit noch besser unterstützen.

Onlinetool für Energiemanagement

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Beratungen, Schulungen und den Einsatz des neuen, kostenfreien Online-Werkzeugs mit dem Namen ›Kom.EMS‹.

Ende September stellte Energiespektrum das Tool genau vor. Hier die Details zum Nachlesen: