China setzt auf Kohle

Strombedarf

Der weltweite Strombedarf wird im Zeitraum von 2010 bis 2030 vor allem in den Entwicklungsregionen stark zunehmen, und zwar hauptsächlich aufgrund der stetig wachsenden Mittelschicht und der rasanten Urbanisierung.

24. August 2011

Dies hat eine aktuelle Studie von Frost & Sullivan ergeben. Demnach wird sich die weltweite Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 2,7% erhöhen. Der Hauptteil der Nachfrage dürfte laut der Studie von Indien und China kommen, mit einem Gesamt-Anteil der beiden Länder, der von 23,6% im Jahr 2010 auf 34,5% im Jahr 2030 ansteigen wird. »Die Rolle von China und Indien und deren zukünftiger Einfluss zeigt sich besonders im Bereich der kohlebasierten Stromerzeugung, wobei es sich hierbei im Jahr 2010 um 43,8 Prozent der weltweiten Erzeugung handelt und dies bis zum Jahr 2030 auf 57 Prozent ansteigen soll«, so Harald Thaler, Industry Director bei Frost & Sullivan.

www.frost.com

Erschienen in Ausgabe: 07/2011