›Club der Energiewende-Staaten‹ gegründet

Auf Einladung von Bundesumweltminister Peter Altmaier haben Vertreter von 10 Staaten in Berlin den ›Club der Energiewende-Staaten‹ gegründet. Gemeinsames Ziel ist, den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit voranzutreiben.

03. Juni 2013

Gründungsmitglieder sind China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Marokko, Südafrika, Tonga, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie der Generaldirektor der IRENA, Adnan Amin. Mehr als 40 % der weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien entfallen derzeit auf diese zehn Staaten. »Wir Clubmitglieder wollen mit gutem Beispiel vorangehen«, sagte Altmaier. Der Club der Energiewende-Staaten sei eine politische Initiative von Vorreitern, die ein großes Ziel eine: eine globale Energiewende. Demnach sollten erneuerbare Energien eine führende Rolle in der künftigen Weltenergieversorgung übernehmen.

Der Club verstehe sich als Ergänzung und Unterstützung der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien IRENA. Die Mitglieder verständigten sich darauf, das Thema erneuerbare Energien in Zukunft gemeinsam auf die politische Agenda zu setzen. So werde man bei der nächsten UN-Klimakonferenz mit einem gemeinsamen Auftritt auf die Vorteile der erneuerbaren Energien für Wohlstand, Klima und nachhaltige Entwicklung hinweisen. Zudem wolle man als Netzwerk und Ideengeber auch Anstöße für konkrete Projekte einer globalen Energiewende geben.

Das nächste Treffen soll auf Einladung der Vereinigten Arabischen Emirate im Januar 2014 im Rahmen der IRENA-Vollversammlung in Abu Dhabi stattfinden.