Conergy Wind an Warburg Pincus veräußert

Fokussierung auf das Photovoltaik geht voran.

11. September 2008

Die Conergy AG hat ihren Produktionsbereich ›Conergy Wind‹ veräußert. Käufer ist der global tätige Wachstumsinvestor Warburg Pincus. Mit der Trennung vollzieht das Unternehmen einen weiteren Schritt zur Neuausrichtung als fokussierter Photovoltaik-Anbieter im Downstream-Bereich. Der Verkauf schlägt sich mit einer einmaligen, im Wesentlichen nicht zahlungswirksamen Belastung im Bereich der »discontinued operations« von rund 35 Mio. € nieder. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden sowie der Erfüllung einiger weiterer Bedingungen, deren Eintreten nicht gesichert ist, so das Unternehmen. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Im Rahmen der Restrukturierung hatte der Vorstand eine Reihe von Geschäftsbereichen als »nicht strategisch« identifiziert – und entschieden, diese in Zukunft nicht mehr fortzuführen. Zu diesen so genannten »discontinued operations« gehöre auch die ›Conergy Wind‹, so der Vorstand. Über sie hatte die Hamburger AG die 900kW-Windenergieanlage ›Conergy PowerWind 56‹ entwickelt und mit Produktion sowie Vertrieb begonnen. Am Ende eines intensiven Verhandlungsprozesses mit verschiedenen Parteien wurde der weltweite Wachstumsfinanzierer gewählt, der das Gesamtgeschäft des Konzerns übernimmt.