Contracting für Klinik in Suhl

Hochtief Solutions und das Thüringer SRH Zentralklinikum Suhl haben ihren seit 2008 bestehenden Vertrag für den kompletten technischen Betrieb der Klinik bis Ende 2014 verlängert sowie um ein Energie-Contracting mit einer Laufzeit von mindestens fünf Jahren erweitert. Der Dienstleister garantiert dem Klinikum eine Energieeinsparung von 540.000€/a oder 33%.

01. Februar 2012

Außerdem reduziert er die CO2-Emissionen um 21% - das entspricht etwa 1.800t/a. Man erreiche diese Einsparziele durch ein Energieversorgungskonzept, das sich an den individuellen Prozessen des Klinikums orientiert, so Hochtief weiter.

So plant das Unternehmen ein Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zu errichten. Damit erzeuge die medizinische Einrichtung künftig ihren Strombedarf zu über 60% selbst direkt vor Ort. Die dabei entstehende Abwärme nutzt die Klinik unter anderem zum Erzeugen von Warmwasser.

Außerdem entwickelt der Essener Dienstleister ein optimiertes Beleuchtungskonzept, bei dem modernste LED-Technik zum Einsatz kommt. Er wird weiterhin das komplette technische Facility-Management unter anderem in den Bereichen Versorgungstechnik, Wärme, Brandschutz- und Bautechnik sowie die medizinische Gasversorgung verantworten.

Das SRH Zentralklinikum Suhl ist mit mehr als 700 Betten und über 1.000 Beschäftigten das größte Krankenhaus der Region. Gleichzeitig ist es Lehrkrankenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Standort der Thüringer Gerichtsmedizin sowie der Rettungsflugwacht. Die Stadt Suhl liegt am Südhang des Thüringer Waldes.