Daten-Mann

Messwesen – Görlitz hat das BSI-Zertifikat für den Sub-CA-Betrieb erhalten und baut sein Portfolio rund um Cloud- und IoT-Lösungen weiter aus.

13. Mai 2019
Daten-Mann
(Bild: Görlitz)

Die Görlitz AG ist jetzt offiziell berechtigt, eine Smart-Metering-Sub-CA zu betreiben. Damit hat das Unternehmen sein Portfolio rund um Smart-Metering-Lösungen wie GWA und EMT innerhalb des eigenen Rechenzentrums komplettiert. Görlitz stellt seinen Kunden sämtliche Anwendungen vollumfänglich als Software as a Service zur Verfügung. Parallel werden die Vivavis-Lösungen rund um Infrastruktur und infrastrukturnahe IoT-Themen in die vorhandene Rechenzentrumsstruktur integriert und sukzessive weiter ausgebaut.

Im IoT werden Betriebsmittel künftig noch stärker miteinander vernetzt.

— Andreas Pfüller, Görlitz AG

Modulare Lösungen

Modulare Lösungen

»Jetzt, wo auch die ersten zertifizierten Smart Meter Gateways am Markt verfügbar sind, können wir Energieversorger entlang der gesamten Prozesskette von EMT und GWA unterstützen. Parallel dazu steht unser Rechenzentrum für die Umsetzung von Geschäftsmodellen in den Bereichen Submetering, Quartiere, Kapazitätsoptimierung und Asset-Management bereit. Denn im Internet der Dinge werden die Betriebsmittel zukünftig noch stärker miteinander vernetzt sein«, betont Andreas Pfüller, Leiter Projektmanagement und Head of CA. »Um unseren Kunden ein vollumfängliches Spektrum an Produkten und Dienstleistungen anbieten zu können, haben wir in Vivavis über 150 Jahre Know-how aus den beteiligten Unternehmen der IDS-Gruppe gebündelt.« Die vor diesem Hintergrund geschaffenen Lösungen sind interoperabel, modular und skalierbar sowie als Cloud- und mobile Anwendungen verfügbar, so Pfüller. So ist der Zugriff auf Anwendungen und Daten immer und von überall möglich. Basis dieser vielfältigen Lösungen bildet die Vivavis-Softwareplattform.

»Sie ist die Grundlage, auf der wir Interoperabilität sicherstellen und dank der Reduzierung von Schnittstellen und Nutzung gemeinsamer Komponenten unsere Expertensysteme wie aus einem Guss miteinander kommunizieren lassen.« Die Integration von Advanced Analytics unterstützt Kunden dabei, künftige Ereignisse und Verhaltensweisen innerhalb ihrer Infrastrukturen vorhersagen zu können. Im Ergebnis können Prozesse optimiert, Instandhaltungs- und Unternehmensstrategien angepasst und auf Basis von Datenanalysen sogar gänzlich neue Geschäftsmodelle erschlossen werden, sagt Pfüller. hd

Erschienen in Ausgabe: 03/2019
Seite: 19