Den Angaben zufolge sieht das Virtual Power Purchase Agreement (VPPA) die Lieferung von Strom aus zwei Solarparks mit einer Leistung von fast 200 MW über eine Laufzeit von zehn Jahren vor. Über 130 MW davon gehen künftig an AB Inbev. Der Vertrag ist den Angaben zufolge der bislang größte europaweite Solarstrom-Deal im Corporate-Bereich.

Nachhaltige Kaufentscheidung

Baywa r.e. finanziert und entwickelt hierfür zwei neue Solarparks in Spanien, die rund 250 Gigawattstunden grünen Strom pro Jahr an die Brauereien liefern werden.

Matthias Taft, Geschäftsführer von Baywa r.e. sagt: »Nachhaltigkeit spielt bei den Kaufentscheidungen der Verbraucher eine immer größere Rolle. Führende Marken wie Budweiser zeigen, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien gelingen kann, und wir sind stolz darauf, AB Inbev bei ihrem Weg dorthin zu unterstützen. Unternehmen sind die neue treibende Kraft in diesem Wandel und die Verbraucher können durch ihre Kaufentscheidungen im Einzelhandel ihren Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten. Darüber hinaus ermöglicht die Vereinbarung AB Inbev kostengünstige, zuverlässige und nachhaltige Energie zu beziehen.«

Inbetriebnahme bis 2022

Voraussichtlich werden die neuen Solarparks bis zum 1. März 2022 ans Netz angeschlossen. Bis die neuen Anlagen fertig sind, wird Baywa r.e. Grünstromzertifikate in Höhe von 75 Gigawattstunden aus dem Windpark La Muela in Saragossa an AB Inbev übertragen.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsziele für das Jahr 2025 hat sich AB Inbev dazu verpflichtet, seinen gesamten Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Das Unternehmen macht dabei in seinen Betrieben auf der ganzen Welt große Fortschritte, unter anderem in Großbritannien, Russland, Mexiko, den Vereinigten Staaten, Australien, China und Indien.

Das globale Engagement wird AB Inbev zum größten Abnehmer von Strom aus Erneuerbaren in der Konsumgüterindustrie machen, so Baywa r.e. in einer Mitteilung.