Der Energiehandel der Zukunft

Die Getec Energie ist Konsortialführer beim Projekt: ETIBLOGG (Energy Trading via Blockchain-Technology in the LOcal Green Grid). Zusammen mit sieben Partnern will Getec herausfinden, wie durch den Einsatz der Blockchain-Technologie Energie zukünftig in Echtzeit gehandelt werden kann.

23. Oktober 2018
(Bild: Sashkin/fotolia.de)

Fünf Unternehmen, unter anderem die Getec Energie, und drei Forschungseinrichtungen arbeiten in den kommenden drei Jahren zusammen an einer blockchain-basierten Lösung, um den Energiehandel, auch von Kleinstmengen, in Quasi-Echtzeit zu ermöglichen.

Künftig sollen davon beispielsweise Industrieparks, Einkaufszentren oder auch Privathaushalte profitieren. Diese könnten mit Hilfe der Blockchain-Technologie ihren Energieüberschuss oder -mangel lokal gegenseitig egalisieren, ohne das bereits überlastete überregionale Stromnetz zusätzlich in Anspruch zu nehmen.

Das Förderprojekt ETIBLOGG ist Teil des Technologieprogramms »Smart Service Welt II«, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

»Zunächst werden wir mit unseren Partnern ein Konzept für den energiewirtschaftlichen Einsatz der Blockchain-Technologie erarbeiten und dieses in einem zweiten Schritt zusammen mit dem Fraunhofer Institut in Erlangen in einen Prototypen übersetzen«, so Simone Gitschier, Projektleiterin ETIBLOGG.

Danach werde der Feldversuch in einem öffentlichen Arealnetz wie zum Beispiel einem Einkaufszentrum oder Industriepark folgen, so Gitschier weiter. »Die Blockchain-Technologie verspricht, den Energiehandel, vor allem im Kleinstmengenbereich, zu revolutionieren. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse von ETIBLOGG und freuen uns darauf, diese für unsere Kunden nutzbar zu machen«, sagt Bernward Peters, Vorsitzender des Vorstands der Getec Energie.