Deutsche Windtechnik in Frankreich

Der Markt für Windenergie in Frankreich wird für die Branche immer wichtiger. Auch Servicegesellschaften wie die Deutsche Windtechnik bauen hier ihr Engagement aus. So hat das Unternehmen eine französische Geschäftseinheit gegründet und mehrere Serviceverträge für französische Windparks abgeschlossen.

07. September 2016

„Wir rechnen in den kommenden drei Jahren mit mehr als einer Verdoppelung des Geschäftsanteils im Ausland im Vergleich zu diesem Jahr: Liegen wir jetzt bei etwa 12 Prozent, sehen wir in drei Jahren einen Anteil von etwa 30 Prozent", so Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik.

"Basis für die positive Entwicklung ist die hervorragende Zusammenarbeit unserer unterschiedlichen Geschäftseinheiten, die wir auch in Frankreich praktizieren. Im Prinzip geht die gesamte Deutsche Windtechnik nach Frankreich – alle Expertisen wie zum Beispiel Datenfernüberwachung, Maschinenservice, QHSE, Onshore/Offshore oder unser Ersatzteilmanagement sind auch dort verfügbar.“

Hauptsitz in Reims

Die neue französiche Geschäftseinheit Deutsche Windtechnik SARL hat ihren Hauptsitz in Reims im Nordosten Frankreichs. Die operative Leitung haben die Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik X-Service, Holger Hämel und Severin Mielimonka. Mohamed Metahri wird das Business Development in Frankreich leiten.

Fünf Parks unter Vertrag

Das Unternehmen konnte langfristige Vollwartungs- und Basisverträge für insgesamt 35 Windenergieanlagen der Hersteller Nordex (N90), Senvion (NM92) und Fuhrländer (FL 2500) abschliessen, in fünf über ganz Frankreich verteilten Windparks mit unterschiedlichen Betreibern. Und zwar sind dies die Parks Saint Pierre de Maillé I und II, Chemin des Haguenets und Renardière. Außerdem hat es eine Ausschreibung für den Tausch von Großkomponenten gewinnen können.

Über den französischen Erneuerbar-Markt berichtet Energiespektrum auch in einem längeren Beitrag ().